Dienstag, 30. Dezember 2014

The Triffids - in Bild und Ton!

Kurz vor Jahresende habe ich ein wenig am Rechner herumgespielt und mal wieder ein neues Video zu unserer (= meine kleine Musikgruppe) Coververrsion des wunderbaren Triffid-Songs "Wide Open Road" fertiggestellt. Aber seht selbst:



Und bei der Gelegenheit wünsche ich Euch allen da draußen an den Bildschirmen daheim oder unterwegs ein gutes Hinübergleiten in das für uns alle hoffentlich grandiose 2015.

Was die Zukunft dieses Blogs angeht, weiß ich noch immer nichts. Aber noch ist ja auch nicht 2015 ...

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Die Weihnachtsgeschichte



Luther 1545

Euangelion Sanct Lucas

Capitel 2



1 ES begab sich aber zu der zeit / Das ein Gebot von dem Keiser Augusto ausgieng / Das alle Welt geschetzt würde. 2 Vnd diese Schatzung war die  allererste / vnd geschach zur zeit / da Kyrenius Landpfleger in Syrien war. 3 Vnd jederman gieng / das er sich schetzen liesse / ein jglicher in seine Stad.

4 DA machet sich auff auch Joseph / aus Galilea / aus der stad Nazareth / in das Jüdischeland / zur stad Dauid / die da heisst Bethlehem / Darumb das er von dem Hause vnd geschlechte Dauid war / 5 Auff das er sich schetzen liesse mit Maria seinem vertraweten Weibe / die war schwanger. 6 Vnd als sie daselbst waren / kam die zeit / das sie geberen solte. 7 Vnd sie gebar jren ersten Son / vnd wickelt jn in Windeln / vnd leget jn in eine Krippen / Denn sie hatten sonst keinen raum in der Herberge.

8 VND es waren Hirten in der selbigen gegend auff dem felde / bey den Hürten / die hüteten des nachts jrer Herde. 9 Vnd sihe / des HERRN Engel trat zu jnen / vnd die Klarheit des HERRN leuchtet vmb sie / Vnd sie furchten sich seer. 10 Vnd der Engel sprach zu jnen. Fürchtet euch nicht / Sihe / Jch verkündige euch grosse Freude / die allem Volck widerfaren wird / 11 Denn Euch ist heute der Heiland gebörn / welcher ist Christus der HErr / in der stad Dauid. 12 Vnd das habt zum Zeichen / Jr werdet finden das Kind in windeln gewickelt / vnd in einer Krippen ligen. 13 Vnd als bald ward da bey dem Engel die menge der himelischen Herrscharen / die lobten Gott / vnd sprachen / 14 Ehre sey Gott in der Höhe / Vnd Friede auff Erden / Vnd den Menschen ein wolgefallen. 


In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Dienstag, 9. Dezember 2014

A Thing Going On

Jetzt auch ein spontaner Video-Clip zur spontanen Coverversion. Hoffe, Ihr mögt's!


Samstag, 22. November 2014

Für einen Tag

Als ich 1979/1980 die Live-Musik für mich entdeckte, sah ich die Wuppertaler Band  die Helden zwei oder dreimal spielen. Ich war begeistert von der frischen Musik und dem abgedrehten Sänger, der mit pfauenschwanzgefächerten Neonröhren auf dem Rücken sang: "Ich bin nur das Neonlicht, doch ihr alle seht mich nicht!" Man könnte durchaus von einem musikalischen Erweckungserlebnis sprechen, das kulminierte in eiem Auftritt der Helden in der besetzten Adler-Brauerei, wo ich als eher zur jüngeren Abteilung gehörender kleiner Penäler zum ersten Mal ausgiebig genoss, etwas so richtig Verbotenes zu tun, nämlich ein wunderbares altes Industiregebäude zu besetzen, das abgerissen weden sollte. (Wenn man sich anschaut, wie es an dem Ort, wo der Adler damals gestanden hat, heute aussieht, dann wird natürlich sehr deutlich, wer damals im Recht war und wer lediglich das Recht auf seiner Seite hatte.)

Wie auch immer, eines Abends spielten die Helden also in der besetzten Brauerei, ein chaotischer Auftritt, bei dem die Polizei dauernd eingriff und gemahnte, bitte die Lautstärke zu reduzieren. Irgendwann, wenn ich mich recht erinnere, wurde das Konzert durch die Exekutive dann auch ganz abgebrochen und endete im Tumult. Es war eben die Zeit zwischen Punk und New Wave, in der Individualismus, ein ästhetischer Widerwillen gegen die Rockmusik der älteren Geschwister und der Vorsatz das korrupte System wenn nicht aus den Angeln zu heben, so doch wenigstens gehörig vorzuführen, eine seltsam kreative Verbindung eingingen. Und diese Verbindung offenbarte sich mir, als die Helden auf der improvisierten Bühne im Adler standen und spielten. Klar kann man alles Mögliche gegen die Helden einwenden. Die Reime waren zuweilen - sagen wir: etwas gesucht. Die Musik war einfach. Aber die Texte trafen trotzdem ins Mark, und die Musik war zwar unkompliziert, aber gerade dadurch entstanden wunderbare raue Melodien, die man den ganze Tag oder die ganze Nacht nicht mehr aus dem Kopf kriegte. Die Songs demonstrierten, zeittypisch, einen stolz zur Schau getragener Dilettantismus. Aber genau das brauchte es ja auch: Sehr her, sagte diese Band, wir spielen nicht nach euren überkommenen Regeln, wir machen unsere eigenen!

Klar wurde das ganz schnell alles überrollt. Das System in den Ausgestaltern Thatcher, Reagan und (abgemildert, aber tendenziell in die gleiche Richtung maschierend:) Kohl schlug zurück, riss den Adler ab, kommerzialisierte die Neue Deutsche Welle, entfesselte den Kapitalismus und hinterließ die 1980er weitgehend (und bis auf wenige Ausnahmenhier hier und da) als moralische und musikalische Trümmerwüste, deren Sinnlosigkeit dann erst durch die Digitalisierung und die Wiedervereinigung übertüncht wurde. Aber das ist eine andere Geschichte. Und die mag ein anderes Mal erzählt werden. Hier jedenfalls sind die Helden endlich, nach all den Jahren:

Und irgendwann gibt es hoffentlich mal "Das Neonlicht" zu hören!

Sonntag, 16. November 2014

Das Schweigen von Marcel Duchamp wird überbewertet

Lange Zeit war auch hier Schweigen, und dieses Schweigen hatte natürlich seine Gründe. Die üblichen waren dabei: Lohnerwebstätigkeiten im üblichen Umfang, eine gewisse Neujustierung in familiären Angelegenheiten, aber auch eine gewisse Rastlosigkeit, die mich davon abgehalten hat, mich für längere Zeit an den Schreibtisch zu setzen, um einen längeren Text zu schreiben, und zudem eine gewisse Ratlosigkeit beim Nachdenken über die Frage, was ich mit meinem verwaisten Blog anstellen soll.Und ehrlich gesagt: Ich habe noch keine Antwort auf diese Frage gefunden. Als Werbeplattform für meine Lieblingsband taugt das hier auf jeden Fall nichts. Und die Sache mit dem Kalenderwochen-Bloggen hat zwar Spaß gemacht, war aber irgendwie zu zeitintensiv.

Was also tun? Closing it down for good? Das nun wieder auch nicht. Schließlich wird hier regelmäßig gelesen. Und zuweilen eben auch geschrieben. So wie jetzt.

Um ehrlich zu sein: Ich weiß es noch nicht. Ich werde eine Entscheidung fällen müssen. Und dafür habe ich mir bis Ende des Jahres Zeit gegeben. 2015 also wird das Ding hier also durch doe Decke gehen. Oder erst einmal die Pforten schließen. Was auch immer es sein wird: Herzliche Grüße an alle da draußen, die mitlesen. We got a thing going on!





Und noch eins:


Freitag, 17. Oktober 2014

Langzeitlieblinge (1): Your Arsenal von Morrissey

Ich weiß gar nicht mehr, wer mir die Kassette damals überspielte, 1992, als das Album frisch erschienen. Aber ich weiß, dass es das erste Album von Morrissey war, das mich wirklich faszinierte. Und dass ich die Kassette zwei Jahre lang auf Dauerrotation in meinem damaligen Walkman hatte. Klar mochte ich Viva Hate, und sogar Kill Uncle konnte ich was abgewinnen – vor allem dem Kalauer-Text von „Our Frank“. Aber an die Smiths reichte das alles natürlich nicht einmal halbwegs heran. 

Und dann kam Your Arsenal. Ich habe seit jeher eine Schwäche für tröstliche Botschaften, die zwischen Kurzwellen-Salat aufblitzen! Und hier blitzen sie gleißend hell, zwischen Heiner Müller und der Verantwortung der junegn Leute für die Welt hindurch. Und so entsteht ein unerhört magisches Leuchten, das zwischen trostlosen Fußball-Hooligan-Gesängen hervorscheint oder zwischen bitteren National-Front-Disco-Studien. Für Titel wie „Seasick, Yet Still Docked“ hätte ich Morrissey damals sofort den Literaturnobelpreis verliehen. 

Darüber hinaus transportiert dieses Album eine wunderbare Stimmung, die sich einerseits durch die neue Band bzw. den neuen Songwriter Alain Whyte entfaltet, vor allem aber durch die wunderbare Produktion von Mick Ronson, der dieses Album erst zu dem macht, was es ist: eine schwarzweiße Sinfonie über einen Westen, der am Ende ist und dies damals nur kaschieren kann durch seinen spektakulären Sieg über den Osten. 

Es ist ein Album über Menschen, die sich in ihrer Einsamkeit einlullen lassen durch vage Zukunfts- und Heilsversprechen und in deren Leben wahre Liebe nur als Lüge vorkommt, worüber man sich aber natürlich vollkommen bewusst ist. Ein Album also über den Menschen in der Postmoderne. So gut, wie auf Your Arsenal war Morrissey später nie wieder, trotz Alain Whyte und seiner neuen Band, die ja noch fast zwanzig Jahre lang blieben. Mick Ronson starb 1993 an Krebs, und alle Produzenten, die danach kamen, konnten nur einen Bruchteil dessen hervorzaubern, was er damals aus diesem Album gemacht hat, das auch heute noch nichts von seiner damaligen Brillanz verloren hat. 

Morrisseys bestes Soloalbum

Und hier noch eine kleine Hommage an den Sänger:

Freitag, 3. Oktober 2014

Dichterlesung II: Nachtstadt: Eine Skizze in sieben Gesängen

 
Nachtstadt: Eine Skizze in sieben Gesängen

Nachdem ich im letzten Monat "Abgesang der Lerche" aus dem Erzählungsband Nachtstadt vorgelesen habe, bin ich heute Nacht zwischen Mitternacht und zwei Uhr die zweite Erzählung aus dem Band auf den Pelz gerückt: "Nachtstadt". 

Genau, daher stammt der Titel des wohlfeilen Erzählungsbandes, den man hier bestellen kann. Bei "Nachstadt" handelt es sich um eine mit vielen Zitaten aus der Literatur gespicktes Liebeslied auf großstädtische Sommernächte. Der Weg unterschiedlicher Charaktere durch die Nacht wird verfolgt. 

Schwer zu lesen, wie ich heute Nacht festgestellt habe. Dabei sollte ich eigentlich schon Übung haben. 2008 habe ich den Text schon einmal in ein Mikrofon gesprochen.
Die Erzählung ist unterteilt in einen Prolog und sieben einzelne Gesänge, also in acht Portionen. Un das ist gut so, denn der gesamte Text ist zu lang für Tumblr. Deshalb gibt es die einzelnen Teile hier nacheinander:

Dienstag, 30. September 2014

In de kentering der tijden

Es hat etwas von "Aus der Welt sein", obwohl es nur einige hundert Kilometer von zu Hause weg ist. Urlaub im altehrwürdigen niederländischen Seebad. Dorthin nämlich zog es mich letzte Woche, nachdem auch die letzten Urlaubspläne zu zerrinnen drohten. Also flugs ein Hotel gebucht, die internationale Fahrkarte erstanden und ab. Da ich mit keinem Gefährt der Deutschen Bahn fahren musste, wurden alle Anschlüsse erreicht. So fuhr ich dann also durch niederländische Landschaften, nicht durch gemalte, sondern durch echte, bis ich nach etwa fünf Stunden in M. anlandete. Von dort aus dann den Bus zum Seebad.

Seestück


Man atmet hier freier, was auch mit der Seeluft zu tun hat.

Ich wohnte in einem Hotel, das seine besten Tage wohl schon hinter sich hatte. Für meine Zwecke aber war es perfekt. Ich packte mein leichtes Gepäck aus, schlenderte am Strand entlang, hörte den Wellen zu und ließ mir die dunklen Gedanken aus dem Hirn blasen. Dann schaute ich mir das alte und gleichsam alt vertraute Seebad an und freute mich.

Sie nächsten Tage hatte ich mir ein Aktivprogramm verordnet. So lief ich am 2. Tag meines Aufenthalts vor dem Hotelfrühstück fünf Kilometer am Strand entlang.Nach dem Frühstück ließ ich mich treiben, fuhr mit dem Bus, als gerade eine Bahn einfuhr, in die ich einstieg. Dann war da gerade diese Fähre ...

Leaving Flushing
Schließlich fand ich mich in Brügge wieder. Ich kannte diese Stadt aus meiner Kindheit. Damls war es ein etwas verschlafenes, spätmittelalterlich geprägtes Nest, wo Omas auf den Kopfsteinpflasterstraßen saßen und klöppelten. Heute ist es eine Touristadt mit Schokoladen-, Bier- und Nippesgeschäften, zudem mit all den Läden, die es überall auf der Welt gibt. Herausgeputzter. Immer noch schön, schöner vielleicht sogar, als damals. Immer noch geprägt vom latenten Wahnsinn. Aber irgendwie normaler. 

Brügge

Ein Lied kann eine Brügge sein

Über sieben Brüggen musst du gehn

Am Tag darauf dann wagte ich eine Radtour zu die Stätten meiner Kindheit. Die Strecke zurück in die Kindheit war auch ziemlich leicht zu bewerkstelligen. Dort aber fing es grimmiglich an zu regnen. Und bei der Rückfahrt ins Erwachsenenleben hatte ich kräftigen Gegenwind (Will mir das was sagen?). 

Als ich tags darauf, an meinem letzten Abend, wieder durch die Dünen laufen wollte, rächte sich das ungewohnt straffe Sportprogramm mit einem heftigen Ziehen in meiner linken Wade, die mich nach knapp zwei Kilometern zum Stehen brachte.

Selbstportrait mit Dünen

Der Rest des Urlaubs konzentierte sich dann mehr auf Fritiertses, langsame Strandgänge und dergleichen.

Und wie aus einem Traum aufgeschreckt, wachte ich plötzlich auf, und es war mein Abfahrtstag. Ich beglich die Rechnung im  David-Lynch-mäßigen Hotel, nahm meinen Felix-Koffer an die Hand und fuhr zurück, mit Zügen, die sich durch die Winde und den wieder einsetzenden Regen kämpfen.

Aber es war gut. mein Seelentotem, das Meer, wiederzusehen. Es war gut, den Kopf wenigstens ein bisschen frei gepustet zu bekommen. Hätten aber gerne noch zwei Wochen länger sein dürfen.

Let Me Take You to the Bridge

Ein Lied kann immer noch eine Brücke sein

Sie wendet sich ab

Mit Schaudern?

Mitnichten!

Sonntag, 14. September 2014

Herbstes Beginnen

Als ich neulich schnaufend die übliche Jogging-Runde absolvierte, spuckten mir die dort noch versammelten Kastanienbäume (seit Pfingsten ist es einer weniger) ihre sämtlichen Kastanien vor die Füße. In einer anderen Ecke des Waldes lagen Haselnüsse herum, ein Stück weiter dann zahllose Eicheln. Nicht ganz so rücksichtsvoll waren die Buchen, die es schafften, mir eine Salve Bucheckern ins Gesicht zu feuern und damit meine bis dahin durchaus mögliche Jahresbestleistung zunichte zu machen, obgleich ich nur Neffen habe. 

Mit anderen Worten: In der Natur materialisiert sich der Herbst, zurzeit noch von seiner besten Seite, nämlich der, die an den Sommer anschließt. Aber das dicke Ende wird kommen, da lässt sich nicht drum herum reden. Man ist ja immer versucht Rilke zu zitieren, wenn es um den beginnenden Herbst geht, aber in diesem Jahr soll es reichen, wenn ich ihn kurz einmal erwähne. Der Rest läuft dann sowieso in Ihren Köpfen ab. Denn so funktioniert das ja mit Literatur. Das ist wie Sex. Man muss nur etwas im Menschen antriggern, und der Rest läuft dann so. 
 
Aber ich komme vom Thema ab: dem Herbst. In diesem Herbst steht einiges auf der Agenda. Das fängt an bei „reich und berühmt werden“ und geht weiter mit „bleibende Werte schaffen“ und „unendlich viel Spaß haben“. Mal kucken, was davon ich als erstes angehen. 
Apropos kucken. Letztlich schrieb mir doch jemand, man schreiben kucken nicht so, wie ich es schriebe. Sondern natürlich mit g. Dem konnte ich aber natürlich lächelnd widersprechen. Denn auch im Duden wird kucken als norddeutsche Variante von „gucken“ akzeptiert. Und ich sage nun mal „kucken“ und nicht „gucken. (Hören Sie mal hier die Tonwiedergabe von „gucken“! Klingt echt nicht so, wie ich spreche.) Das soll natürlich nicht heißen, dass ich fortan oda grunsätzlich schreibe, wiech spreche: chbin ja nicht Aano Schmit. Aber bei k/gucken hat man ja nun die Wahl, und ich, verehrte Leserschaft, habe die Meine getroffen. Tun Sie nun das Ihre.

Under a spreading chestnut-tree The village smithy stands.

Samstag, 6. September 2014

Dichterlesung

Nachdem ich mich lange gefragt habe, wofür Tumblr wohl gut sein könnte, habe ich nun eine Antwort gefunden:

“Abgesang der Lerche”

Diese kurze Geschichte, gelesen vom Autor höchstselbst, erschien erstmals im November 1993 in der dritten Ausgabe der grandiosen Zeitschrift Connewitz. Wiederveröffentlicht in Nachtstadt, eiener Sammlung von Erzählungen, erlebt man hier stereoperspektivisch den Morgen danach.


Ländliche Landschaft



Samstag, 30. August 2014

Urlaub und dahinter

Die Tage werden nun schon wieder sichtlich kürzer, kalt und nass war es ja schon den ganzen August über. Und auch mein Urlaub geht jetzt seinem Ende entgegen. Schon lauert die Arbeit wieder aus allen Schubladen, dabei habe ich all das noch gar nicht geschafft, was ich in meinem Urlaub eigentlich machen wollte: Einen Videoclip fertig drehen, eine Kurzgeschichte zu Ende schreiben, ans Meer, ans Meer, ans Meer ... Immerhin war ich zweimal für einen halben Tag im Ausland: in der ersten Woche in Straßburg, in der zweiten Woche in Venlo. Was micht tröstet: Ende September gibt es noch einmal Urlaub. Vielleicht kommt da dann mehr Urlaubsgefühl auf. 

Das Straßburger Münster in nächtlicher Illumination (Ausschnitt)