Hier nun erst einmal "Brandung", die Geschichte mit Vera Hogen aus Nachtstadt zum Hören. (Länge: 28,32 min.)
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Dienstag, 31. März 2015
Dichterlesung III: "Brandung - mit Vera Hogen"
Nach längerem Schweigen - hier und vor dem Mikrofon - kommt nun die Vertonung einer weiteren Geschichte aus Nachtstadt - price winning übrigens. Aber das ist eine längere Erzählung wert und fast eine eigene Geschichte.
Hier nun erst einmal "Brandung", die Geschichte mit Vera Hogen aus Nachtstadt zum Hören. (Länge: 28,32 min.)
Hier nun erst einmal "Brandung", die Geschichte mit Vera Hogen aus Nachtstadt zum Hören. (Länge: 28,32 min.)
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Freitag, 3. Oktober 2014
Dichterlesung II: Nachtstadt: Eine Skizze in sieben Gesängen
Nachdem ich im letzten Monat "Abgesang der Lerche" aus dem Erzählungsband Nachtstadt vorgelesen habe, bin ich heute Nacht zwischen Mitternacht und zwei Uhr die zweite Erzählung aus dem Band auf den Pelz gerückt: "Nachtstadt".
Genau, daher stammt der Titel des wohlfeilen Erzählungsbandes, den man hier bestellen kann. Bei "Nachstadt" handelt es sich um eine mit vielen Zitaten aus der Literatur gespicktes Liebeslied auf großstädtische Sommernächte. Der Weg unterschiedlicher Charaktere durch die Nacht wird verfolgt.
Schwer zu lesen, wie ich heute Nacht festgestellt habe. Dabei sollte ich eigentlich schon Übung haben. 2008 habe ich den Text schon einmal in ein Mikrofon gesprochen.
Die Erzählung ist unterteilt in einen Prolog und sieben einzelne Gesänge, also in acht Portionen. Un das ist gut so, denn der gesamte Text ist zu lang für Tumblr. Deshalb gibt es die einzelnen Teile hier nacheinander:
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Samstag, 6. September 2014
Dichterlesung
Nachdem ich mich lange gefragt habe, wofür Tumblr wohl gut sein könnte, habe ich nun eine Antwort gefunden:
“Abgesang der Lerche”
Diese kurze Geschichte, gelesen vom Autor höchstselbst, erschien erstmals im November 1993 in der dritten Ausgabe der grandiosen Zeitschrift Connewitz. Wiederveröffentlicht in Nachtstadt, eiener Sammlung von Erzählungen, erlebt man hier stereoperspektivisch den Morgen danach.
“Abgesang der Lerche”
Diese kurze Geschichte, gelesen vom Autor höchstselbst, erschien erstmals im November 1993 in der dritten Ausgabe der grandiosen Zeitschrift Connewitz. Wiederveröffentlicht in Nachtstadt, eiener Sammlung von Erzählungen, erlebt man hier stereoperspektivisch den Morgen danach.
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Donnerstag, 3. Oktober 2013
Da capo al fine
In einer schneereichen Winternacht im Februar 1910 wird in
England ein Baby geboren – und stirbt gleich wieder, weil sich die Nabelschnur
um seinen Hals gewickelt hat und der herbeigerufene Arzt, der es retten könnte,
in Schnee feststeckt.
In einer schneereichen Winternacht im Februar 1910 wird in England ein Baby geboren – und weil sich die Nabelschnur um seinen Hals gewickelt hat, muss der Arzt, der sich mühsam durch den Schnee gekämpft hat, schnell die Nabelschnur durchtrennen. Das Baby überlebt und bekommt den Namen Ursula.
Kate Atkinsons Roman Life After Life spielt das gleiche Leben immer wieder durch. Aber es ist jedes Mal ein anderes Leben. Ursula Todd, so heißt der im Februar 1910 geborene Säugling, durchlebt viele Leben, die sich irgendwie und irgendwo zwischen 1910 und 1967 abspielen Oft jeweils nur um eine Nuance verändert, läuft jedoch alles in eine komplett andere Richtung. Mal studiert Ursula, mal beschränkt sich die Ausbildung auf einen Steno-Kurs. Mal stirbt sie bei einem Luftangriff auf London. Dann sehen wir sie, wie sie mit einem Kind im Arm im zerbombten Berlin von 1945 stirbt. Schließlich sehen wir sie durch das London des Jahres 1967 spazieren.
Diese wiederholten Leben funktionieren ein bisschen wie ein Computerspiel. Wenn man zum zweiten Mal an die gleiche Stelle kommt, dann reagiert man schlauer als beim ersten Mal. Aber dadurch entstehen anderswo wieder neue Probleme.
Ursula weiß nicht, dass sie ihr Leben zum x-ten Mal lebt. Aber sie ahnt es. Und deshalb schicken ihre Eltern sie zum Psychiater, der ihr von Reinkarnation und Widergeburt erzählt. Und so laufen die Leben schließlich nicht nur nach- bzw. nebeneinander ab, sondern dann und wann laufen sie auch ineinander.
Am Schluss gibt es natürlich auch eine sehr realistische Erklärung für das, was da eigentlich passiert. Und man hat es auch schon geahnt beim Lesen. Aber es ist nur eine Erklärung, nicht die einzige. Vieles bleibt offen, viele Anspielungen verweisen auf andere Literatur, genannte und ungenannte. Dieser Roman ist, um es man mit Deleuze auszudrücken, ein wahres Rhizom.
Ansonsten aber ist der Roman gelungen. An manchen Stellen, vor allen jenen, die in Deutschland spielen, merkt man, dass Atkinson so sehr darauf brennt ihre recherchierten Fakten unterzubringen, dass das Erzählen an einer oder zwei Stellen zusammenzubrechen droht. Für mich als männlichem Leser hätte auch das Familiengedöns ein bisschen weniger sein können. Aber sonst ist Atkinson auf der Höhe ihres Könnens. Und obwohl es alles, was Life After Life bietet, irgendwo schon einmal gab in der Literaturgeschichte, ist dieser Roman etwas Neues. Zudem sorgt er dafür, dass man auch nach dem Lesen immer wieder an Ursula Todd und ihre vielen Leben hintereinander denkt. Und das mit das Beste, was man über einen Roman überhaupt sagen kann.
Vgl. auch hier.
In einer schneereichen Winternacht im Februar 1910 wird in England ein Baby geboren – und weil sich die Nabelschnur um seinen Hals gewickelt hat, muss der Arzt, der sich mühsam durch den Schnee gekämpft hat, schnell die Nabelschnur durchtrennen. Das Baby überlebt und bekommt den Namen Ursula.
Kate Atkinsons Roman Life After Life spielt das gleiche Leben immer wieder durch. Aber es ist jedes Mal ein anderes Leben. Ursula Todd, so heißt der im Februar 1910 geborene Säugling, durchlebt viele Leben, die sich irgendwie und irgendwo zwischen 1910 und 1967 abspielen Oft jeweils nur um eine Nuance verändert, läuft jedoch alles in eine komplett andere Richtung. Mal studiert Ursula, mal beschränkt sich die Ausbildung auf einen Steno-Kurs. Mal stirbt sie bei einem Luftangriff auf London. Dann sehen wir sie, wie sie mit einem Kind im Arm im zerbombten Berlin von 1945 stirbt. Schließlich sehen wir sie durch das London des Jahres 1967 spazieren.
Diese wiederholten Leben funktionieren ein bisschen wie ein Computerspiel. Wenn man zum zweiten Mal an die gleiche Stelle kommt, dann reagiert man schlauer als beim ersten Mal. Aber dadurch entstehen anderswo wieder neue Probleme.
Ursula weiß nicht, dass sie ihr Leben zum x-ten Mal lebt. Aber sie ahnt es. Und deshalb schicken ihre Eltern sie zum Psychiater, der ihr von Reinkarnation und Widergeburt erzählt. Und so laufen die Leben schließlich nicht nur nach- bzw. nebeneinander ab, sondern dann und wann laufen sie auch ineinander.
Am Schluss gibt es natürlich auch eine sehr realistische Erklärung für das, was da eigentlich passiert. Und man hat es auch schon geahnt beim Lesen. Aber es ist nur eine Erklärung, nicht die einzige. Vieles bleibt offen, viele Anspielungen verweisen auf andere Literatur, genannte und ungenannte. Dieser Roman ist, um es man mit Deleuze auszudrücken, ein wahres Rhizom.
Ins Spiel mit Fiktionen, mit Versionen und Visionen eingebettet
ist die Frage, die sich wohl jeder englische Autor irgendwann stellt: Was wäre
gewesen, wenn es Hitler nicht (mehr) gegeben hätte. Dieser Teil ist der, der am
uninteressantesten ist. Diese Frage hängt einem zum Hals heraus, und außerdem
hat Stephen Fry schon alles dazu geschrieben, was zu schreiben war.
Ansonsten aber ist der Roman gelungen. An manchen Stellen, vor allen jenen, die in Deutschland spielen, merkt man, dass Atkinson so sehr darauf brennt ihre recherchierten Fakten unterzubringen, dass das Erzählen an einer oder zwei Stellen zusammenzubrechen droht. Für mich als männlichem Leser hätte auch das Familiengedöns ein bisschen weniger sein können. Aber sonst ist Atkinson auf der Höhe ihres Könnens. Und obwohl es alles, was Life After Life bietet, irgendwo schon einmal gab in der Literaturgeschichte, ist dieser Roman etwas Neues. Zudem sorgt er dafür, dass man auch nach dem Lesen immer wieder an Ursula Todd und ihre vielen Leben hintereinander denkt. Und das mit das Beste, was man über einen Roman überhaupt sagen kann.
Kate Atkinson: Life
After Life. London: Transworld, 2013. £ 9,99
Vgl. auch hier.
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Freitag, 12. Oktober 2012
Literaturbedrijf
Dann wirft man einen Blick in die deutschsprachigen Neuerscheinungen, dicklaibige Romane darunter, wundert sich kurz und denkt: "Bei den Amerikanern hätte so eine Idee höchstens eine Kurzgeschichte getragen."
Freitag, 1. Juni 2012
Brot und Wein
Herr Gedsudski liest wieder Hölderlin. Diesmal pflügt er durch alle neun Strophen von "Brot und Wein". Aufgenommen mit dem Smartphone. Heidegger hätte dafür mindetens eine Stunde gebraucht. Aber der hatte ja auch kein Smartphone.
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Mittwoch, 24. März 2010
Zitat des Monats
"Doch das Unerwartete ist das Infrarot im Spektrum der Kunst."
Vladimir Nabokov
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Freitag, 27. November 2009
Was seid ihr?
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Sonntag, 1. November 2009
Der 11. Monat
Eine gute Lobby hat er nun wirklich nicht, der November, allerhöchstens unter rheinischen Karnevalsfreunden. Ansonsten: Nebel, Niesel, erster Schnee, Erkältungen und verzweifelte erste Gedanken an die mit Hochgeschwindigkeit herannanhenden Jahresendfeiertage. Und die Wettervorhersage sieht ja auch entsprechend aus. Deshalb bringen wir aus gegebenem Anlass ein bisschen gemeinfreie Lyrik:
Herbsttag
Reiner Maria Rilke
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
So, jetzt ist aber hier erstmal Schluss. Ich muss noch ein paarBriefeMails schreiben. Und dann wollte ich auch noch spazieren gehen ... Bis demnächst also!
Herbsttag
Reiner Maria Rilke
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
So, jetzt ist aber hier erstmal Schluss. Ich muss noch ein paar
Donnerstag, 20. August 2009
Onkel Gedsudskis Lesestunde
So, hübsche Leserin und geneigter Leser, heute wird euch etwas vorgelesen. Gedsudskis schwerste Stunde, wenn ich mal so sagen darf. Congolesen bekommt Konkurenz. Und wenn mir jemand verrät, wie man diesen französischen Namen ausspricht, dann gibt es dmnächst vielleicht sogar ein Hörbuch. Wort!
Und zur Bildung und Erziehung auch gleich das noch:
Und zur Bildung und Erziehung auch gleich das noch:
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Dienstag, 14. Oktober 2008
Deutscher Buchpreis
Zunächst mal ein Bekenntnis: Ich kenne Tellkamps Der Turm noch nicht. Insofern bitte ich das Folgende diesbezüglich wertungsfrei zu verstehen. (Beiseite gesprochen: Aber irgendwie sieht er ein bisschen aus wie Karsten Speck, der Herr Tellkamp.) Jedenfalls finde ich es verblüffend, welch ungebrochene Macht selbst so abgehalfterte, einstmals staatstragende Verlage wie Suhrkamp bei diesem Deutschen Bücherpreis noch immer ausübern. Verblüffend.
(Siehe auch hier!)
(Siehe auch hier!)
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Donnerstag, 2. Oktober 2008
Bei der Arbeit
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Freitag, 22. August 2008
Wie wir unmerklich zu Heinrich Heine geworden sind
Beim Blättern durch alte Zeitschriften stolperte ich heute über alte Geschichten aus den 90ern, geschrieben zu einer Zeit, da einen das Netz noch nicht gedanklich so zerklüftet hat. Die guten alten Zeiten, in denen Sätze wohlgeformt und lange überlegt waren. Ist das jetzt ein Zeichen von Altwerden, oder weiß ich ihn einfach nicht zu schätzen, den Stil jener Dinge, die ich und wir und fast alle im Jahrzeht der Doppelnull produzieren?
Und welche Konsequenz ziehen wir dasraus, Herr Gedsudski? Ab heute nur noch Fotos? Machen wir den Laden dicht? Kündigen wir den Knebelvertrag beim Telekommunikationsversorger?
Ach, gäbe es doch nur eine einfache Antwort!
Und welche Konsequenz ziehen wir dasraus, Herr Gedsudski? Ab heute nur noch Fotos? Machen wir den Laden dicht? Kündigen wir den Knebelvertrag beim Telekommunikationsversorger?
Ach, gäbe es doch nur eine einfache Antwort!
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Samstag, 28. Juni 2008
A Late Midsummer Night
Sie haben ja etwas, diese Abende, an denen es lange hell ist, an denen sich der Tag nur ganz langsam zurückzieht aus den Straßen, auf denen die Leute stehen und rauchen, sprechen, trinken, küssen und was sonst noch. Nachdem ich heute ein Etappenziel in Sachen Roman erreicht habe, genoss ich den Abend in den Straßen der Nachbarschaft, rauchte die Romeo y Julieta, die ich mir vor einem halben Jahr gekauft hatte und seither in meiner Jackentasche spazieren trug, schaute in den lichten Himmel und freute mich des Lebens. Sie haben etwas wunderbar Poetisches, diese Abende, einen leichten Hauch von Melancholie. Vergänglichkeit und Ewigkeit liegen in solchen Augenblicken miteinander im Kampf, durchdringen sich gegenseitig und halten sich in Schach. Aus einem schwach beleuchteten Fenster drang Popmusik, die der Augenblick schön machte, wie das Mädchen, das mir lächelnd entgegenkam. Ich zog an meiner Romeo y Julieta, paffte den schweren Rauch in die Sommerluft und schaute auf die Weinkarte des spanischen Weinlokals. Ecce homo!
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Montag, 17. März 2008
Buch-Staben
Verbringe gerade höchst angenehme Kurzweilen mit Peter Heins Geht so. Und interessante Zusatzeffekte erziele ich durch das Laufenlassen (Hören wäre zuviel gesagt!) einer Leonard-Cohen-Platte, auf der das Allerwitzigste die Frauen-Backgrounds sind, die mit Engelsstimmen dauernd solche Dinge singen wie "Bomm" oder "Da Da Bamm". Herrlich! Aber zurück zu Peter Hein: Wer's noch nicht gelesen hat, der sollte es schnellstens tun. Geht zur Not auch ohne Leonard Cohen. Und sogar (obwohl manchmal doch schwer:) ohne Bier.
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Sonntag, 30. Dezember 2007
Song zu verschenken - Lesen im Cafe du Congo
Und wer noch in diesem Jahr an the@laughingman.de mit dem Betreff "Bass" schreibt und 2.767 kb-Dateien empfangen kann, dem schicke ich den ersten song ever played on this bass guitar als mp3. Als Neujahrsgabe sozusagen.
Und noch was: Morgen, am 31.12. um 14 Uhr ist wieder Congolesen. Die sicherlich beste Art, um das Jahr geistreich (und evtl. auch geistvoll) abzuschließen. Wir sehen uns!
Und noch was: Morgen, am 31.12. um 14 Uhr ist wieder Congolesen. Die sicherlich beste Art, um das Jahr geistreich (und evtl. auch geistvoll) abzuschließen. Wir sehen uns!
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Montag, 16. Juli 2007
The Laughing Man
So, während ich dann mal weg bin, bekommt ihr ein bisschen schöne Musik. Wir sehen uns!
Wide Open Road
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Montag, 29. Januar 2007
Vernissage
Eine Zeit lang wirkte alles normal. Es war nichts besonderes an ihr.
Eine Art verkrampftes Lächeln vielleicht. Mehr nicht. Sie stand so, dass
ich ihr Gesicht von der Seite sah. Das Cocktailglas in ihrer Hand war
halb leer. Keine Ahnung, was sie gerade trank. Ich hatte mir ein Bier
genommen. Es war Sommer und die Luft in diesem Ausstellungsraum ziemlich
trocken.
Nein, sie wirkte wirklich ganz normal, bis sie diese ruckartige Bewegung machte. Wie ein Schluckauf sah das aus. Ich sah auf das Etikett meiner grünen Bierflasche und überlegte, ob mir irgendein lustiger Spruch zu einem Schluckauf einfällt. Ich wollte sie nicht anmachen. Es war nur so entsetzlich langweilig auf dieser Ausstellung und sie stand eben gerade neben mir. Natürlich sah sie süß aus und so. Hatte auch ein- oder zweimal zu mir rüber gekuckt, während Heinse eine Rede zu seinen Bildern hielt. Und jetzt hatte sie eben Schluckauf.
"Sie müssen das Glas von der falschen Seite aus leeren", wollte ich gerade sagen, was besseres fiel mir nicht ein. Da hustete sie einen Schwall Blut und sank langsam zu Boden. Wie in Zeitlupe.
Einen Augenblick lang röchelte sie noch. Aber ich stand da wie angewurzelt. Als ich mich wieder rühren konnte, zuckte sie kurz auf und blieb dann reglos. Da war nichts mehr zu machen. Während Heinse Applaus für seine launige Rede erhielt, stellte ich meine Bierflasche auf einen dieser hässlichen Metalltischchen und ging langsam zum Ausgang. Scheiß Vernissage!
Nein, sie wirkte wirklich ganz normal, bis sie diese ruckartige Bewegung machte. Wie ein Schluckauf sah das aus. Ich sah auf das Etikett meiner grünen Bierflasche und überlegte, ob mir irgendein lustiger Spruch zu einem Schluckauf einfällt. Ich wollte sie nicht anmachen. Es war nur so entsetzlich langweilig auf dieser Ausstellung und sie stand eben gerade neben mir. Natürlich sah sie süß aus und so. Hatte auch ein- oder zweimal zu mir rüber gekuckt, während Heinse eine Rede zu seinen Bildern hielt. Und jetzt hatte sie eben Schluckauf.
"Sie müssen das Glas von der falschen Seite aus leeren", wollte ich gerade sagen, was besseres fiel mir nicht ein. Da hustete sie einen Schwall Blut und sank langsam zu Boden. Wie in Zeitlupe.
Einen Augenblick lang röchelte sie noch. Aber ich stand da wie angewurzelt. Als ich mich wieder rühren konnte, zuckte sie kurz auf und blieb dann reglos. Da war nichts mehr zu machen. Während Heinse Applaus für seine launige Rede erhielt, stellte ich meine Bierflasche auf einen dieser hässlichen Metalltischchen und ging langsam zum Ausgang. Scheiß Vernissage!
Samstag, 13. Januar 2007
Mixolydisch
Kleine Septime,
träumst von einer großen Sinfonie
träumst von einer großen Sinfonie
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