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Mittwoch, 16. Mai 2012

Mantra

Die Sprache nicht verlieren.
Die Schrift nicht verlieren. 
Das Schreiben nicht verlieren.
Das Lesen nicht verlieren.
Die Zeit nicht verlieren und nicht die Ruhe.

Montag, 19. Dezember 2011

Die Thematik ist schlussendlich die Problematik

Keine Ahnung, wo das auf einmal herkommt. Angefangen hat es vor ca. vier oder fünf Jahren. Wovon ich rede? Von der Tatsache, dass sich bestimmte verbale Modeformen in Sachtexte einschleichen, die sich mir die Nackenhaare sträuben lassen. Und ich meine gar nicht die Tatsache, dass, wer in den sachsprachlichen Modus schaltet, gerne mal mit welcher und welches um sich schmeißt, eine Unsitte übrigens, welche auch unter Journalisten zunehmend um sich greift. Aber das war schon früher so. Was man aber früher nicht getan hat: Man sprach nicht dauernd von Thematik und Problematik. Grrr! Allein diese Wörter! Der Klang! Klar, auch wir hatten unsere Themen und sicher auch unsere Probleme, aber diese unschöne Endung, die hatten wir nicht. Und wo wir schon einmal dabei sind, den Sprachverfall zu beklagen: Keine Ahnung, wo dieses "schlussendlich" herkommt. Als ich jung war, da sagte man sowas vielleicht in Bayern. In der Dorfschule. Und überall sonst hieß es letztendlich. Und da gab es auch keine Diskussionen! Aber mit dem Pisaerfolg unserer süddeutschen Landsleute wird auch so etwas salonfähig. Und das ist schlussendlich eine Problematik, über die man einmal nachdenken sollte!

Freitag, 1. Januar 2010

Ein gutes Jahr 2010 ...

... wünscht an dieser Stelle Gedsudski. Und wenn jetzt irgendwer Zwanzigzehn - oder, noch besser: in Zwanzigzehn sagt, der hat sich's echt verdorben!

Donnerstag, 20. August 2009

Onkel Gedsudskis Lesestunde

So, hübsche Leserin und geneigter Leser, heute wird euch etwas vorgelesen. Gedsudskis schwerste Stunde, wenn ich mal so sagen darf. Congolesen bekommt Konkurenz. Und wenn mir jemand verrät, wie man diesen französischen Namen ausspricht, dann gibt es dmnächst vielleicht sogar ein Hörbuch. Wort!









Und zur Bildung und Erziehung auch gleich das noch:

Mittwoch, 3. Dezember 2008

So Lonely

Über die Lustischkeit einer Zwiebelfisch-Kolumne mag man geteilter Meinung sein. Oder auch nicht. Heute aber hat sie mir ein neues Lieblingswort beschert: Personenvereinzelungsanalage. Ist angeblich Amtsdeutsch für das Drehkreuz, jenes Ding also, das einen als Kind im Supermarkt immer fast dekaptiviert.

Schöne Vorstellung, was man mit so einer Personenvereinzelungsanlage alles machen könnte: Ihre Flamme hat den Falschen gewählt? Der Nebenbuhler hat gewonnen? Spendieren Sie den beiden jung Verliebten doch einen Einkaufsgutschein für den Supermarkt. Ihre Schwester nervt? Die Schwiegermutter ist unausstehlich? Ab zu Aldi! Wieviele Leute man dort verteinzeln könnte. Ein Traum! Und zu Neonazi-Demos nimmt die Polizei demnächst ein - äh - Drehkreuz mit. Schwupp - im Kreuzumdrehen hat man alle Demonstranten vereinzelt und kann in Ruhe die Personalien feststellen. Na gut, bevor wir jetzt weiter Richtung Seyfried abdriften, machen wir diesem Beitrag ein gnädiges --- Ende.

Freitag, 22. August 2008

Wie wir unmerklich zu Heinrich Heine geworden sind

Beim Blättern durch alte Zeitschriften stolperte ich heute über alte Geschichten aus den 90ern, geschrieben zu einer Zeit, da einen das Netz noch nicht gedanklich so zerklüftet hat. Die guten alten Zeiten, in denen Sätze wohlgeformt und lange überlegt waren. Ist das jetzt ein Zeichen von Altwerden, oder weiß ich ihn einfach nicht zu schätzen, den Stil jener Dinge, die ich und wir und fast alle im Jahrzeht der Doppelnull produzieren?

Und welche Konsequenz ziehen wir dasraus, Herr Gedsudski? Ab heute nur noch Fotos? Machen wir den Laden dicht? Kündigen wir den Knebelvertrag beim Telekommunikationsversorger?

Ach, gäbe es doch nur eine einfache Antwort!

Freitag, 27. Juni 2008

Hohlspiegel


Manchmal wäre Korrektorat nicht so schlecht, oder?

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,562508,00.html (27.6.2008)

Sonntag, 14. Oktober 2007

Dompredigt und Congolesen

Bild zum Vergrößern anklicken!

Noch einmal unterbreche ich das laufende Programm für Werbung (und hoffe, dass mir das das eine oder andere Freibier einbringt): Am Sonntag, den 28.10.2007, dem 21. Sonntag nach Trinitatis übrigens, finden wir die Congolesen ab 20 Uhr im Dom, genauer: im Dom Han, wo viellicht die Leviten, auf jeden Fall aber ein Best-of-Programm gelesen wird. Und da wir schon einmal hemmungslos Werbung machen, kann ich direkt auch noch iSis Botschaft mit einfließen lassen: "[E]rwähne ruhig Chico, der hat meine Zeichnung so schön eingefärbt und treffend die 80er-Comic-Schrift draufgesetzt". Was hiermit geschehen ist.

Aber das ist noch nicht alles. Am Montag, den 29.10.2007 oder 1. Montag nach dem 21. Sonntag nach Trinitatis, gibt es dann im Café du Congo in der Luisenstraße ab 21 Uhr ein komplett neues Programm der Congolesen zum Thema Jubiläum, denn selbiges feiert das Congo, das 26 Jahre alt wird - und vor dann genau einem Jahr wiederauferstanden ist.

Der Eintritt ist in beiden Fällen - und wie immer - frei.

Mittwoch, 18. April 2007