Samstag, 27. Oktober 2007

Sonntag, 14. Oktober 2007

Minimalistische Liebe

Gestern habe ich Katja Lange-Müllers Buch Böse Schafe gelesen, (Kiepenheuer und Witsch, ca. 17 Euro), ein kleiner, mit autobiografischen Zügen angereicherter Roman, der, trotz einiger sprachlicher Wackeligkeiten - zumal im Umgang mit der Sprache der 80er Jahre - alles in allem gut gelungen ist. Es ist ein leises, trauriges und trotzdem sehr schönes Buch über die Liebe und über realistische Einschätzungen der eigenen Rolle, die man auf diesem Planeten spielt - und spielen kann. Ein erfrischender Gegenentwurf zu Warhols Viertelstunden-Ruhm. Man kann dieses Buch an einem (Wochenend-)Tag lesen und hat damit unter Garantie viel mehr Freude, als an einem Buch von Julia Franck, die den diesjährigen Deutschen Buchpreis gewonnen hat, für den auch die Bösen Schafe nominiert waren.

Die Stunde zwischen Lange und Weile

Mit ihrem Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf (Schöffling, 17,90 Euro) hat mich Silke Scheuermann schwer enttäuscht. Und das liegt nicht nur an ihrem nichtssagenden Buch, sondern vor allem auch an der Tatsache, dass sie vorher bewiesen hat, sie kann es besser. Zum Beispiel in ihrem Band mit Erzählungen, Reiche Mädchen. In diesem Roman aber bleiben einem die Charaktere vollkommen egal. Und was sie tun - oder nicht tun -, das geht den Leser nichts an.
Man merkt, wie fein Silke S. hier versucht ihr literarisches Handwerk glänzen zu lassen. Aber das Buch bleibt seelenlos oder, mit anderen Worten, tot! Wir haben es hier zu tun mit dem grottenschlechten Buch einer eigentlich guten Autorin.

Dompredigt und Congolesen

Bild zum Vergrößern anklicken!

Noch einmal unterbreche ich das laufende Programm für Werbung (und hoffe, dass mir das das eine oder andere Freibier einbringt): Am Sonntag, den 28.10.2007, dem 21. Sonntag nach Trinitatis übrigens, finden wir die Congolesen ab 20 Uhr im Dom, genauer: im Dom Han, wo viellicht die Leviten, auf jeden Fall aber ein Best-of-Programm gelesen wird. Und da wir schon einmal hemmungslos Werbung machen, kann ich direkt auch noch iSis Botschaft mit einfließen lassen: "[E]rwähne ruhig Chico, der hat meine Zeichnung so schön eingefärbt und treffend die 80er-Comic-Schrift draufgesetzt". Was hiermit geschehen ist.

Aber das ist noch nicht alles. Am Montag, den 29.10.2007 oder 1. Montag nach dem 21. Sonntag nach Trinitatis, gibt es dann im Café du Congo in der Luisenstraße ab 21 Uhr ein komplett neues Programm der Congolesen zum Thema Jubiläum, denn selbiges feiert das Congo, das 26 Jahre alt wird - und vor dann genau einem Jahr wiederauferstanden ist.

Der Eintritt ist in beiden Fällen - und wie immer - frei.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Fire in Cairo

Wieder zurück aus der (erstaunlich angenehmen weil trockenen) Hitze der Wüste, gibt es hier statt eines fundierten Reiseberichts erst einmal nur ein paar Schnappschüsse, die ich mit meinem Mobiltelefon gemacht habe.


Unschwer zu erkennen!



Kairo von oben



Mein gescheiterter Versuch,
fotografisch zu dokumentieren,
dass der Mond in Ägypten ein ganz
anderes Gesicht hat als hier