Samstag, 28. Juni 2008

A Late Midsummer Night

Sie haben ja etwas, diese Abende, an denen es lange hell ist, an denen sich der Tag nur ganz langsam zurückzieht aus den Straßen, auf denen die Leute stehen und rauchen, sprechen, trinken, küssen und was sonst noch. Nachdem ich heute ein Etappenziel in Sachen Roman erreicht habe, genoss ich den Abend in den Straßen der Nachbarschaft, rauchte die Romeo y Julieta, die ich mir vor einem halben Jahr gekauft hatte und seither in meiner Jackentasche spazieren trug, schaute in den lichten Himmel und freute mich des Lebens. Sie haben etwas wunderbar Poetisches, diese Abende, einen leichten Hauch von Melancholie. Vergänglichkeit und Ewigkeit liegen in solchen Augenblicken miteinander im Kampf, durchdringen sich gegenseitig und halten sich in Schach. Aus einem schwach beleuchteten Fenster drang Popmusik, die der Augenblick schön machte, wie das Mädchen, das mir lächelnd entgegenkam. Ich zog an meiner Romeo y Julieta, paffte den schweren Rauch in die Sommerluft und schaute auf die Weinkarte des spanischen Weinlokals. Ecce homo!

Freitag, 27. Juni 2008

Hohlspiegel


Manchmal wäre Korrektorat nicht so schlecht, oder?

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,562508,00.html (27.6.2008)

Freitag, 13. Juni 2008

Die Achtziger (1)



Vergessen wir mal den Song. Das Video zeigt die Achtziger, wie sie wirklich waren ...

Mittwoch, 11. Juni 2008

I'm Steppin' Out

Wie seinerzeit St John, so habe auch ich hin und wieder das Gefühl, es müsse sich mal gerade etwas Grundlegendes ändern. Nicht, dass man sich deswegen direkt in den Grund legen muss, wie Old Johnny, aber dem Leben, einer Billardkugel gleich, eine etwas andere Richtung, einen anderen Spin zu verleihen, das wäre schon was. Meist packt mich dieses Verlangen, wenn die Tage am längsten sind, wenn sich nahezu bis Mitternacht ein heller Streifen am nördlichen Himmel abzeichnet ...

So folge ich also mit dem Blick der Sonne.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Trix und Flix

Nachdem ich mir heute dann doch mal angeschaut habe, wann die Spiele der EM stattfinden, musste ich zu meinem größten Bedauern feststellen, dass ich weder das Polenspiel, noch das Österreichspiel der deutschen Auswahl werde sehen können. Der Grund: Langfristig geplante Termine. In vier Jahren, soviel sei gesagt, bin ich schlauer. Mal kucken, wie ich unterdessen mein Radio mit ins Theater schmuggeln kann ...

Dienstag, 3. Juni 2008

Erstes EM-Opfer an der Autobahn

Ein Omen für Löws Elf?

(Da hatte ich gestern beim Dauerlauf wohl den falschen Knopf am Telefon gedrückt...)

Große Wiedereröffnung ins Auge gefasst!

Jaja, es ist schon lange niemand mehr hier gewesen, ich weiß. Die Theke ist ganz staubig. Und die Luft schmeckt abgestanden und fad. Zeit die Fenster aufzureißen, würde ich mal sagen. Zeit für neue Ideen. Ich weiß, das klingt jetzt nicht besonders originell, nicht wahr! Aber schon allein der alte Zeppelin dort hinten an der Decke. Genau, das verschrumpelte Ding. Ich werde es aufblasen, entstauben, und wie Phönix aus der Asche wird er wieder seine Runden drehen, der Wicküler-Zeppelin. Ist eigentlich noch wie neu. Daneben werde ich eine Disco-Kugel positionieren, und das sieht dann aus, als würde das Luftschiff durch ferne Galaxien reisen. Hans Blum, seines Zeichens Schlagerkomponist uund -texter, sagte neulich in irgendeiner Talkshow: Es ist sowieso alles nur die Phantasie. Er meinte, alles Wesentliche im Leben spielt sich in der Phantasie ab, nicht in der Realität. Oder anders ausgedrückt: Die Realität ist zu einem Großteil Phantasie. So in der Art. Jedenfalls habe ich ihn dafür sehr gemocht, den Hans Blum. Und wer nicht weiß, wer Hans Blum ist, dem sagt der Name Henry Valentino vielleicht noch etwas.
Wie auch immer, in diese Bar soll wieder ein bisschen Leben zurückkehren. Ich mache hier jetzt erst einmal sauber. Und blase den Zeppelin wieder aus. Und die Disco-Kugel, ganz wichtig!