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Sonntag, 10. April 2016

Ladies and Gentlemen ...

Nun sind es noch etwa zwei Wochen bis zum Konzert von The Laughing Man im TalTonTheater. Die Proben laufen, das Programm nimmt langsam Gestalt an und die Freude auf den Abend wächst, denn viele gute Freunde haben ihr Kommen angekündigt.


Der rechte Amp wird am 23.4. dabei sein

Dienstag, 11. Februar 2014

Vollpfosten, Mega-Honks und Dumpfburger

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass man mit zunehmendem Alter ungeduldiger wird, weil man weiger Zeit zu vertändeln hat, aber im Augenblick habe ich das Gefühl, ich sei umzingelt von Kleingeistern. Nein, ich meine nicht die geistigen Blockwarte, die bei Spiegel-Online irgendwelche Nichtigkeiten kommentieren. Die kenne ich ja nicht im realen Leben - zum Glück. Hoffe ich zumindest. 

Was mich aber ankotzt ist die Tatsache, dass man an offenbar immer mehr Stellen auf eine ungute Mischung aus Feig-, Faul- und Dummheit stößt. Bloß immer die Prozeduren einhalten, bloß nicht selber denken, nur keine Ausnahmen zulassen. Im Zweifelsfall einfach mal nichts machen. Wegducken ist ja sowieso immer super. Da muss man dann gar nichts tun. Und auch wichtig: Immer erst mal schimpfen. Sich beschweren. Wahnsinnige Erwartungen an andere Leute stellen: moralisch, materiell, überhaupt. Aber selbst immer schön breitbeinig die Eier kühlen und nichts machen. Die Politiker übrigens auch: Schimpfen, und dann erst mal wegducken

Wer uns das gelehrt hat: Der Neoliberalismus wahrscheinlich, das alte Arschloch, aber da tut man natürlich jetzt so, als wisse man von nichts.

Na ja. Vielleicht bin ich auch einfach nur urlaubsreif. 

Der deutscheste aller Flüsse wird auch fortwährend aus der Schweiz geschmissen.

Montag, 4. November 2013

Vor 28 Jahren: Schnee

Vor 28 Jahren schneite es, und zwar nicht nur in meiner Seele (jetzt bitte 12-Bar-Blues in E-Dur vor dem geistigen Ohr erklingen lassen), sondern in der Tat auch auch draußen vor der Tür. Wo ich stand, weil ich meinen ersten Arbeitstag im Zivildienst hatte, mittels dessen man mir damals 16 ziemlich wichtige Monate meines Lebens stahl. Das fiel mir heute zufällig ein, weil heute wieder Montag ist, und alle 28 Jahre wiederholen sich ja bekanntlich alle Wochen-, Mond- und Feiertage. 


Ungefähr damals

Sonntag, 9. Juni 2013

KW 23/2013




Ein fremdes und seltsames Gefühl, wenn die eigene Tochter mit der Schule fertig ist und ihr Abi bestanden hat. Spätestens jetzt muss man anfangen, sich über das eigene Alter Gedanken zu machen, fürchte ich. 

Am Montag war es so weit. 

Wenn ich zurück denke an die Zeit, in der ich das Abi gemacht habe. "Um Himmels Willen, das ist doch noch gar nicht so lange her!", denkt man dann. Und dann rechnet man nach und weiß, man belügt sich. Aber trotz all der Melancholie im Hintergrund: In erster Linie bin ich stolz wie Oskar. Mindestens.

Ansonsten war das wieder eine sehr arbeitseiche Woche. Und ich meine: sehr. Mit vielen langen Tagen am Arbeitsplatz, mit ungesundem Essen und zu wenig Bewegung, mit literweise Kaffee und Cola. Auch da müssen wir gelegentlich mal was dran ändern, Herr Gedsudski!

Sonntag, 9. September 2012

Unterwegs mit den falschen Leuten

Go-Betweens: Immer gute Musik für schlechte Zeiten. Auf dem Schreibisch das Papier für zu schreibende Briefe.

Mittwoch, 1. September 2010

September

Monologische Schleifen im Kopf, die sich endlos wiederholen. Feedback. Kein Feedback. Auf dem Weg nach Hause bricht die Sonne durch.

Montag, 31. Mai 2010

Köhler gibt den Kurányi, Lena Meyer-Unstrut vertritt Deutschland beim Grand Prix bis 2070 und draußen regnet es in einem fort. Ich muss hier raus!

Sonntag, 7. Februar 2010

Halali!

So, jetzt will ich auch mal jammern, wofür führt man denn all die Jahre über ein Weblog. Im Moment komme ich zu nichts. Die Arbeit jagt mich durch mein eigenes Leben, als wäre es allein ihr Revier. Dabei ist es meins, meins, meins! So, das wollte ich mal gesagt haben. Und jetzt geht es wieder an die Arbeit.

P.S. Und hier noch was zum Freuen.

Sonntag, 20. September 2009

Sonst ändert sich nix

Eigentlich hat mir SONSTWAS als Titel dieses Blogs ja noch nie gefallen. Aus diesem Grund heißt es ab sofort GEDSUDSKIS WELT. Die alte URL bbleibt natürlich bestehen.

Montag, 31. August 2009

Sonntag, 1. Februar 2009

Born in the Sixties

Zugegeben, die von uns damals gedachte Welt war naiv. Sehr naiv sogar. Dennoch verstehe ich nicht, dass sich unsere Generation immer wieder von einem Dorf ins nächste treiben lässt und sich dabei für innovativ hält. Abgehetzt, müde und schlecht gelaunt kommen wir an, reden uns dies schön und jenes richtig und wissen doch im tiefsten Innern, dass wir bislang stets mit einer unfassbaren Bereitwilligkeit jeder noch so fadenscheinigen Lüge hinterher gelaufen sind, immer in der aberwitzigen Hoffnung, dass sie sich irgendwann als wahrgewordener Märchentraum entpuppen könnte.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Diapositiv

Wieder daheim und Weihnachten ehrenvoll über die Bühne gebracht, musste ich erst einmal die auf unter 10 Grad Celsius abgekühlte Wohnung belebbar machen. Nun aber, da man hier wieder ohne Mantel und Handschuhe sitzen kann, habe ich den Kopf voller Pläne ...

Von meinem Vater habe ich zu Weihnachten u.a. einen Haufen Fotos von alten Dias bekommen, die er von der Leinwand abfotografiert hat. Darunter auch der Beweis, dass ich quasi auf dem Pferderücken geboren worden bin. Und die kurze Hose fand ich schon damals scheiße. Das war kein Ausrutscher der Zeit!


Samstag, 29. November 2008

Orientalische Phase

Jetzt neu in der rechten Navigations-Sptalte:

Back to Life

Das war nach einer langen Nacht mit sehr viel Bauhaus-Musik, in die wir uns dann einfach mal ein bisschen reingefunden haben. Habe ich eigentlich mal erwähnt, dass ich damals in Northampton beinah Peter Murphy ... Ich hör' ja schon auf!

Samstag, 15. November 2008

Herbstliche Impression III

Ein Auge ist zugekniffen. Das andere blickt an die Zimmerdecke: Seltsame Schatten flackern umher. Im Raum verteilen sich Geräusche. Frauen- und Männerstimmen reden durcheinander. Aber es gelingt mir nicht, mich auf ein Gespräch zu fokussieren. Es ist wie beim Ende der ersten Seite dieses grausamen Pink-Floyd-Albums, Wish You Were Here. Eine Frau in einem leuchtend blauen Kleid lächelt mir zu. Ich greife ein weiteres Glas Weißwein, viel zu warm, wie immer auf solchen Empfängen. Ich denke an mein Buch, an Gespenster und die Einsamkeit im Krieg. Der Wein schmeckt nach Salzstangen. Riesling wahrscheinlich. Die Cellistin in der Ecke wird von allen überhört. Es ist wie immer.

Samstag, 8. November 2008

Herbstliche Impression II

Dieser Blick eröffnete sich mir beim Waldlauf, wie man das früher so schön klar nannte. Heute bin ich den ersten Tag wieder einigermaßen fit. Was am Wetter liegen mag. Und am Wochenende. Obwohl ich das weitgehend durcharbeiten muss. Hatte ich schon erwähnt, dass ich einen anderen Job brauche: besser bezahlt und unbefristetet?

Mittwoch, 5. November 2008

Herbstliche Impression




Seit gestern bin ich krank und kann mich nur noch mit Ibuprofen auf den bleischweren Beinen halten. Herbst halt, der sich gleichwohl heute von seiner angenehmeren Seite gezeigt hat.


P.S. Weil ich so vertieft ins Tippen auf meinem Smartphone bin, ist der blöde Bus gerade an mir vorbei gefahren!

Freitag, 22. August 2008

Wie wir unmerklich zu Heinrich Heine geworden sind

Beim Blättern durch alte Zeitschriften stolperte ich heute über alte Geschichten aus den 90ern, geschrieben zu einer Zeit, da einen das Netz noch nicht gedanklich so zerklüftet hat. Die guten alten Zeiten, in denen Sätze wohlgeformt und lange überlegt waren. Ist das jetzt ein Zeichen von Altwerden, oder weiß ich ihn einfach nicht zu schätzen, den Stil jener Dinge, die ich und wir und fast alle im Jahrzeht der Doppelnull produzieren?

Und welche Konsequenz ziehen wir dasraus, Herr Gedsudski? Ab heute nur noch Fotos? Machen wir den Laden dicht? Kündigen wir den Knebelvertrag beim Telekommunikationsversorger?

Ach, gäbe es doch nur eine einfache Antwort!

Mittwoch, 20. August 2008

Herr Gedsudski gibt sich die Ehre

Mein Name sei Gantenbein Gedsudski. Das passt, glaube ich, etwas besser!