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Dienstag, 14. November 2023

With the Morning Let Me Go


 There are people hanging out their minds on lines to dry ...

Dienstag, 26. Juli 2022

Second Thoughts: Something Broke That Night

Dieses Stück etstand innerhalb kürzester Zeit. Eines Abends spielte ich auf meiner Akustikgitarre herum und ließ mich von einem Blues davontragen. Dabei schälte sich ein Ablauf heraus, den ich sehr spannend fand und bei dem ich sofort auch Bilder im Kopf hatte: Flirrende Hitze. Südstaaten. Ein Road Movie mit Bildern von David Lynch, so wie in "Wild at Heart". Und auch den Text fand ich schnell: Es sollte um eine Liebe gehen, bei der der Lack ab ist, in deren Geschicte es irgeneine Verletzung gegeben hatte, die noch immer unausgesprochen geblieben ist. Die Sonne sollte all die abgenutzten Stellen udn Macken an der Oberfläche zeigen, und die Risse, die ahnen lassen, dass es tief im Innern noch viel schlimmer aussieht. Aber in den viel zu heißen Nächten wird such der Zauber sichtbar, der diese Liebe ausmacht.

Am Abend des nächsten Tages nahm ich das Stück auf, und obwohl es bis zum nächsten Morgen dauerte, spielte ich den Song im Laufe einer einzelnen Session ein. Das passiert so gut wie nie.

Ich mag den Song sehr gerne. 



Donnerstag, 14. Juli 2022

Second Thougths: Memory Lane


 
"Memory Lane" ist ein Stück des Albums, das mir sehr am Herzen liegt. Es geht darin um Erinnerung und die Tatsache, dass alles, was uns aus der Vergangenheit bleibt, die Erinnerung ist. Die Erinnerung ist etwas Wunderbares, Kreatives. Sie verändert sich, wird dauernd revidiert, macht Unerträgliches erträglich und Schönes noch schöner. Sie lebt in und mit uns weiter. Aber was ist, wenn unsere Erinnerung uns irgendwann velässt, wenn wir unsere Vergangenheit verlieren?
 
Das Stück ist auch eine musikalische Erinnerung. Ich habe es sehr 60er-Jahre-mäßig eingespielt, vom klassischen End-60er-Gitarrensolo bis hin zum Gesang mit Rückwärtsstellen. Denn natürlich sind die Beatles eine der zentralen Erinnerungen miner Kindheit und Jugend. Sie haben mir das Leben gerettet, mehrfach. Aber ich glaube, das hört man dem gesamten Album an. Und wenn man so will, ist auch der Text eine Erinnerung. Er variiert des Thema, das die größte Band der Welt in "In My Life" anspricht. Also: Don't let me forget!

Dienstag, 5. Juli 2022

Second Thoughts: You Don't Deliver



Der Song entstand in einer Phase, als ich mit meinem Album nicht so recht vorankam, Ich hatte viele Sachen aufgenommen, aber die waren alle zu kompliziert und zu verkopft. Eines Abends hörte ich dann zufällig "My Sharona" von The Knack, einen Song, den ich damals, als er herauskam, geliebt habe. Der Bass ist großartig, aber auch die Aufteilung zwischen quengeliger Stratocaster und druckvoller zweiter Gitarre gefiel mir gut. Und das, was Popmusik ja auch immer haben solte. Den Blick aus den Augen einer oder eines Vierzehnjährigen. 

Ich rannte mehrere Tage mit "My Sharona" im Kopf herum und schaute mir auch die Videos auf Youtube an. Große Popmusik! Und als ich mich dann das nächste Mal mit meiner Gitarre hinsetzte, hatte ich diese dieses schrammelige Riff, das sich ausgezeichnet auf einer Stratocaster spielen ließ. NAchdem mein Nachbar sich von Fahrradkurrieren seinen EInkauf hatte bringen lassen - wahrscheinlich hatte er gerade Corona oder so - fiel mir auch ein Text ein. Wir bekommen alles geliefert, was wir haben möchten,ö wenn wir das nötige Geld dafür haben. Einen Klick im Internet, und alles kommt zu uns nach Hause: die Pizza, der Fernseher, die Tageseinkäufe, die Reinigungskraft oder die Eskortdame. Was, wenn ein verwöhnter Vierzehnjähriger seiner ersten Freundin vorwirft, dass von ihr nicht alles auf einen Klick geliefert wird?

Natürlich ist es ein einfacher Song. Der Text ist einfach, die Musik ist nicht allzu kompliziert. Aber alles zusammen ergibt einen klassischen Popsong, so wie ich ihn mir vorgestellt habe. Danke Doug Fieger!


Freitag, 8. Dezember 2017

Sonntag, 24. Juli 2016

The Shame Is On The Other Side

Ein Sommer ohne The Laughing Man? Kaum vorstellbar, oder? Deshalb haben wir hier noch was für Euch. Entstanden während der Proben zu unserem Gig im TalTonTheater am 23.4. und vervollständigt in der schwülen Sommerluft des späten Julis. 

Kurz gesagt: The shame is on the other side!


Freitag, 15. Juli 2016

Die Leuchte

Heute mal was ganz anderes. Kind of Schmusepop, sozusagen. Aber doch auch schön, irgendwie. Hört selbst!

Dienstag, 5. Juli 2016

Arms Like Boulders


Und gleich nochmal Musik. Diesmal das sehr schöne Konzert von The War on Drugs am 13. Juni 2015, ein wunderbares Sommerkonzert, wie ich finde, das einen ein bisschen hinwegzutrösten vermag über die Unbillen dieses Sommers bzw. seines Wetters. 

Wie oft ich dieser Tage den Eindruck habe im falschen Film zu sein. "Kein Tiefschlafphase kann uns mehr retten vor dem Zugrüff der Dummheit", zitiert mein Kopf fortwährend die Fehlfarben ("Feuer an Bord"). In diesem Kontext hilft Musik. Sehr.

Samstag, 18. Juni 2016

Jeder Alltag ist wie Sonntag




Angesichts des Krimis, den ich gerade lese und in dem der Bergische Chor der Eindeutschsänger* eine gewisse Rolle spielt, habe ich mich an den guten, alten Perrecy erinnert - und an seine meisterhafte Eindeutschung nordenglsicher Volkslieder.

Siehe auch hier.

* Bruno Laberthier: Alle Löwen feiern. Remscheid: Gardez, 2016.

Freitag, 10. Juni 2016

Fußball und Gesang

Zum Beginn der EM habe ich mich gerade dazu hinreißen lassen, auf Spiegel Online das Video des EM-Songs von Herbert Gröhnemeyer zu klicken. Und dann habe ich ihn mir auch noch angehört. Ach du Scheiße! Da hat aber mal richtig jemand in die Scheiße gegriffen, würde ich sagen. Unter allen schlechte Fußballtourniersongs ist das musikalisch und terxtlich 0° Kelvin. Tiefer geht es also nicht. Und das schließt schon solche Dinge mit ein, wie das leicht SS-metaphernhaltige "Ein Hoch auf uns" von vor zwei Jahren ein. Oder dieses Tote-Hosen-Müllding. Obwohl die beiden Songs ja auch kein offizieller Song waren.

Da sehnt man sich doch zurück zu solchen Highlights wie "Fußball ist unser Leben" oder "Der Mann mit der Mütze muss gehen", eine frühe Vorwegnahme des späteren Misstrauensvotums gegen Helmut Schmidt übrigens.

Ich glaube, in zwei Jahren haue ich auch mal einen Fußballsong raus.

Dann doch lieber den hier:


Sonntag, 22. Mai 2016

Lass mich mit dem Morgen ziehn



Ein alterBackseats-Klassiker aus den 1980ern, neu aufgenommen. Wenn man ihn richtig laut hört, dann kommt auch was rüber. Versprochen!

Samstag, 7. Mai 2016

I Need To Know You're There ...

Anfang des Jahrtausends investierte ich Geld in ein digitales Recording-Programm für den PC und ein Interface von Tascam, und mein erstes Aufnamestudio war geboren. Innerhalb kürzester Zeit nahm ich nachts, wenn ich meine Tochter ins Bett gebracht hatte, ein ganzes Album auf, das später als das erste Laughing-Man-Album das Licht der Welt erblickte. Zu fast allen Songs auf diesem Album habe ich auch heute, etwa 14 Jahre später, noch ein sehr inniges Verhältnis. Das gilt auch für "Don't Get Lost". Da ich bei der erszen Aufnahme keinen Verstärker hatte, habe ich das Signal der Gitarre halt so lange übersteuert, bis es zerrte. Dann noch ein bisschen Hall drauf - und der Gitarrensound der frühen Laughing Man war geboren.

Sicherlich hatte diese spartanische Weise aufzunehmen ihre Reize. Dennoch habe ich immer wieder damit geliebäugelt, das Stück noch einmal neu aufzunehmen. Nur so. Und eines Nachts, nach dem zweiten Bier, habe ich es es gemacht. Mit dem Singen der Vögel am nächsten Morgen war ich fertig. Zugegebenermaßen ist der Unterschied zur alten Version nicht so groß. Aber er ist wahrnehmbar! Hört selbst!

Übrigens gab es noch eine Singleversion davon, denn die Albumversion, die ihn unten hören könnt, war schon die zweite Fassung. Über die alleerste Fassung breiten wir unterdessen den Mantel des Schweigens.




Sonntag, 24. April 2016

Cold Desire



Neben the Laughing Man - über die neue E.P. wird noch zu sprechen sein - gibt es natürlich noch andre Bands. Diese kanadische Kapelle hat was Genialisches, wenngleich man ihnen kein allzu glückliches Händchen für die Wahl des Produzenten attestieren kann. Nicht jeder hat einen Jan van Wereld in der Hinterhand.

Hier übrigens noch eine Sammlung anderer Cold-EPs:
Blacklizard: Cold EP
Nortnord: Cold EP
Acid Beyonder: Cold EP
Salt the Earth: Cold EP
Hattori: Cold EP 
Vis-a-Vis: Cold EP
Drop the Leash: Cold EP

Ich mag Blacklizard am liebsten.

Sonntag, 10. April 2016

Ladies and Gentlemen ...

Nun sind es noch etwa zwei Wochen bis zum Konzert von The Laughing Man im TalTonTheater. Die Proben laufen, das Programm nimmt langsam Gestalt an und die Freude auf den Abend wächst, denn viele gute Freunde haben ihr Kommen angekündigt.


Der rechte Amp wird am 23.4. dabei sein

Samstag, 12. März 2016

The Laughing Man im TalTonThetaer

Nicht Maximum R&B, aber feiner Indie-Pop

The Laughing Man spielen eher selten live. Das letzte große Konzert gab es 2012. Daher ist es etwas ganz besonderes, wenn ich hier ein Konzert für Samstag, den 23. April 2016 im TalTonTheater in der Wuppertaler Nordstadt ankündigen kann. 

Als Gäste dabei sind Uwe Sandfort & Martin Hermann, die ihren Instrumenten wunderbare Klänge zu entlocken vermögen.

Wer ebenfalls dabei sein möchte, kommt über diesen Link zum Vorverkauf.

Wir sehen uns!

Samstag, 2. Januar 2016

2016

Willkommen im neuen Jahr, und die besten Wünsche dazu! Vielleicht lässt sich das Eine oder Andere ja doch vorwärtsbewegen. Man sollte die Hoffnung nicht zu schnell aufgeben. Das Ideal ist ein unerreichbarer Zustand, den man unterdessen stets anstreben mus, um ihm näher zu kommen.

Oder, um es mit Paul McCartney zu sagen: "Coming Up!"

In diesem Sinne hoffe ich, dass wir unseren Idealen im neuen Jahr ein wenig näher kommen können.