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Dienstag, 26. Juli 2022

Second Thoughts: Something Broke That Night

Dieses Stück etstand innerhalb kürzester Zeit. Eines Abends spielte ich auf meiner Akustikgitarre herum und ließ mich von einem Blues davontragen. Dabei schälte sich ein Ablauf heraus, den ich sehr spannend fand und bei dem ich sofort auch Bilder im Kopf hatte: Flirrende Hitze. Südstaaten. Ein Road Movie mit Bildern von David Lynch, so wie in "Wild at Heart". Und auch den Text fand ich schnell: Es sollte um eine Liebe gehen, bei der der Lack ab ist, in deren Geschicte es irgeneine Verletzung gegeben hatte, die noch immer unausgesprochen geblieben ist. Die Sonne sollte all die abgenutzten Stellen udn Macken an der Oberfläche zeigen, und die Risse, die ahnen lassen, dass es tief im Innern noch viel schlimmer aussieht. Aber in den viel zu heißen Nächten wird such der Zauber sichtbar, der diese Liebe ausmacht.

Am Abend des nächsten Tages nahm ich das Stück auf, und obwohl es bis zum nächsten Morgen dauerte, spielte ich den Song im Laufe einer einzelnen Session ein. Das passiert so gut wie nie.

Ich mag den Song sehr gerne. 



Mittwoch, 29. Juni 2022

Second Thoughts

 

 

Den Teil meines Lebens, den ich ehemals in Bars und Kneipen zubrachte - und in Clubs und Theatern und Kinos und bei Freundinnen und Freunden, habe ich in den vergangenen zwei Jahren weitestgehend zu Hause verbracht. Die Rahmenbedingungen wurden durch Covid 19 diktiert. Das Projekt aber, an dem ich in dieser Zeit gearbeitet habe, war eine Herzensangelegenheit. Ich wollte mein zweites eigenes Album fertigstellen, und zwar mit einer Auswahl von Songs, die ich selber gern hören würde, die es aber im gegenwärtigen Musikgeschehen so nicht gibt. (Oder dort sind die so versteckt, dass ich sie nicht finde.) Ich wollte also für Freund*innen und Bekannte, für Liebhaber*innen des Indie Pops, für alle, die es interessiert und für mich selbst ein Album machen, etwa wie man früher Fotoalben machte, die man dann herumzeigen konnte: "Schau mal, das waren wir auf dem Pfingstausflug 1987 in Telgte." 

Ich habe sehr viel Arbeit in dieses Album investiert. Und damit meine ich nicht das Songschreiben oder Einüben der verschiedenen Instrumente, die ich gespielt habe, als da wären Akustische Gitarre mit 6 Saiten, akustische Gitarre mit 12 Saiten, Telecaster, Stratocaster, Klavier, Orgel, Keyboard, Bass, Schlagzeug und Melodica. Ich meine vor allem die Arbeit, die es macht, wenn man ein einigermaßen gescheites Ergebnis bei der Aufnahme und beim Mischen erzielen will. Ich musste mich also vor allen Dingen in die Rolle des Tonmeisters und Produzenten hereinarbeiten, und das war kompliziert und langwierig.

Trotz - oder vielleicht wegen - dieser vielen Arbeit hat mir die Beshäftigung mit dem Album wahrscheinlich das Leben gerettet. Das klingt vielleicht etwas pathetisch, aber das stimmt. Ich habe während der Pandemie so gut wie kein Fernsehen gesehen. Eine Zeit lang konnte ich auch nicht gut gehen, weil mein Innenmeniskus gerissen war und operiert werden musste. Dafür habe ich nächstelang mit Mikrofonen und Effekten experimentieret, mit Kompression oder Delays. Und an den Tagen hab eih an den Songs herumgedacht oder mir die Aufnahmen der letzten Nacht angehört, während ich durch menschenleere Wälder spaziert bin. Ich war absolut fokussiert auf das Album. Und nun ist es fertig.

Wenn ihr es hören wollt, gibt es dazu folgende Gelegenheiten:

CD bestellen bei secretsilverfish oder Bandcamp.

Anören oder herunterladen bei Bandcamp

Hören bei Spotify

Hören oder herunterladen bei Apple Music.bzw. iTunes.

Demnächst werde ich hier einige der Songs vom Album vorstellen. Das ist gleichzeitig eine schöne Gelegenheit, dieses verweiste Stückchen Internet einmal wieder zu beleben. Bis bald also.

Freitag, 8. Dezember 2017

Sonntag, 24. Juli 2016

The Shame Is On The Other Side

Ein Sommer ohne The Laughing Man? Kaum vorstellbar, oder? Deshalb haben wir hier noch was für Euch. Entstanden während der Proben zu unserem Gig im TalTonTheater am 23.4. und vervollständigt in der schwülen Sommerluft des späten Julis. 

Kurz gesagt: The shame is on the other side!


Freitag, 15. Juli 2016

Die Leuchte

Heute mal was ganz anderes. Kind of Schmusepop, sozusagen. Aber doch auch schön, irgendwie. Hört selbst!

Samstag, 18. Juni 2016

Jeder Alltag ist wie Sonntag




Angesichts des Krimis, den ich gerade lese und in dem der Bergische Chor der Eindeutschsänger* eine gewisse Rolle spielt, habe ich mich an den guten, alten Perrecy erinnert - und an seine meisterhafte Eindeutschung nordenglsicher Volkslieder.

Siehe auch hier.

* Bruno Laberthier: Alle Löwen feiern. Remscheid: Gardez, 2016.

Freitag, 29. April 2016

The Laughing Man Cought A Cold


Und hier nun unsere Cold-EP, heißer, als jede andere:

1. Cold
Der erste Song stammt aus der Feder von Michael und wagt einen Ausblick in die Zukunft - die Zukunft der Menschheit, die Zukunft einer Beziehung. Hin- und hergerissen zwischen Dystopie und neuer Hoffnung. Wie Gedankenschleifen gibt es Melodiebögen und Loops auf allem musikalischen Ebenen. Schreiende Möwen, weinende Kinder und eine kulinarische Verführung der ganz besonderen Art korresopndieren damit auf textlicher Ebene.

2. A Sensitive Soul (Radio Edit)
Dieses Stück über eine empfindsame junge Seele, die zwischen Genie und Wahnsinn changiert, ist bereits auf dem Album Midnight Voices zu hören. Hier haben wir es mit einer neu aufgenommenen Fassung zu tun, die sich in vielen Details von der Midnight-Voice-Version unterscheidet. Sie ist nicht nur schneller und hat einen anderen Mittelteil. Die Gitarren- und Gesangsparts - vor allem im Refrain - unterscheiden sich ganz erheblich und geben dem Song mehr Schwung.

3. Her Song (Slow Version)
Ebenfalls ein schon bekannter Song, hier in einer akustischen, entschleunigten Version, entstanden bei einer Session im Herbst 2015.

4. I Want To Conquer You
Diesen Klassiker prägt Angela durch ihren Gesang und zieht jeden mit hinein in die Geschichte vom Aufeinandertreffen zweier verbrannter Seelen am Ende der Nacht, wenn nur noch Talkshows im Fernsehen laufen und längst keine Busse mehr fahren.




Donnerstag, 31. Dezember 2015

Der Klang von 2015

Noch aus dem alten Jahr eine kleine Klangkollage zu Ehren des ablaufenden Jahres - und des neuen Interfaces und Keyboards, die nun zu meinem Handwerkzeug gehören. Denn Silvester heißt ja auch immer zurückschauen, in sich hineinhorchen. Dabei wünsche ich viel Spaß. Und kommt gut rein ins Neue!


Donnerstag, 13. August 2015

Sommermusik Folge 1




Ich weiß: Ist nicht mehr ganz frisch. Passt aber. Für mich. Heute.


Montag, 9. Februar 2015

Dienstag, 9. Dezember 2014

A Thing Going On

Jetzt auch ein spontaner Video-Clip zur spontanen Coverversion. Hoffe, Ihr mögt's!


Freitag, 17. Oktober 2014

Langzeitlieblinge (1): Your Arsenal von Morrissey

Ich weiß gar nicht mehr, wer mir die Kassette damals überspielte, 1992, als das Album frisch erschienen. Aber ich weiß, dass es das erste Album von Morrissey war, das mich wirklich faszinierte. Und dass ich die Kassette zwei Jahre lang auf Dauerrotation in meinem damaligen Walkman hatte. Klar mochte ich Viva Hate, und sogar Kill Uncle konnte ich was abgewinnen – vor allem dem Kalauer-Text von „Our Frank“. Aber an die Smiths reichte das alles natürlich nicht einmal halbwegs heran. 

Und dann kam Your Arsenal. Ich habe seit jeher eine Schwäche für tröstliche Botschaften, die zwischen Kurzwellen-Salat aufblitzen! Und hier blitzen sie gleißend hell, zwischen Heiner Müller und der Verantwortung der junegn Leute für die Welt hindurch. Und so entsteht ein unerhört magisches Leuchten, das zwischen trostlosen Fußball-Hooligan-Gesängen hervorscheint oder zwischen bitteren National-Front-Disco-Studien. Für Titel wie „Seasick, Yet Still Docked“ hätte ich Morrissey damals sofort den Literaturnobelpreis verliehen. 

Darüber hinaus transportiert dieses Album eine wunderbare Stimmung, die sich einerseits durch die neue Band bzw. den neuen Songwriter Alain Whyte entfaltet, vor allem aber durch die wunderbare Produktion von Mick Ronson, der dieses Album erst zu dem macht, was es ist: eine schwarzweiße Sinfonie über einen Westen, der am Ende ist und dies damals nur kaschieren kann durch seinen spektakulären Sieg über den Osten. 

Es ist ein Album über Menschen, die sich in ihrer Einsamkeit einlullen lassen durch vage Zukunfts- und Heilsversprechen und in deren Leben wahre Liebe nur als Lüge vorkommt, worüber man sich aber natürlich vollkommen bewusst ist. Ein Album also über den Menschen in der Postmoderne. So gut, wie auf Your Arsenal war Morrissey später nie wieder, trotz Alain Whyte und seiner neuen Band, die ja noch fast zwanzig Jahre lang blieben. Mick Ronson starb 1993 an Krebs, und alle Produzenten, die danach kamen, konnten nur einen Bruchteil dessen hervorzaubern, was er damals aus diesem Album gemacht hat, das auch heute noch nichts von seiner damaligen Brillanz verloren hat. 

Morrisseys bestes Soloalbum

Und hier noch eine kleine Hommage an den Sänger:

Mittwoch, 13. August 2014

Erinnerung, sprich!

Es gibt genau zwei zuverlässige Arten sich zu erinnern: Anhand von Musik und anhand von Gerüchen. Alle anderen Erinnerungen sind Gaukeleien des Verstands, Umbiegungen des Intellekts, Anpassungen unserer Erklärungszwänge. Aber Musik und Gerüche sind die wirklichen Medien der Mnemosyne. Ischwör!

Jeder kennt das, dass ihn ein Geruch plötzlich entrückt in eine ferne Zeit. Meist, nicht immer, verbinden sich mit diese Gerüchen angenehme Erinnerungen, Gedanken an Orte und Menschen, von denen manche geblieben sind und manche sich verändert haben. Um mal die Beatles zu zitieren. Menschen verändern ihre Gerüche ja im Laufe der Zeit, aber es gibt ein paar Menschen, die riechen noch immer wie vor zwanzig Jahren, und das ist manchmal wunderschön.

Das zweite Hauptmedium Mnemosynes ist, wie gesagt, die Musik. Ich erinnere mich noch daran, als ich irgendwo neben dem Ofen unserer saß und mir "All You Need Is Love" anhörte. Ich war vierJahre alt, und meine Mutter, großer Beatles-Fan vor dem Herren,  putzte gerade ein Fenster, während ich mir die vier bärtigen Männer auf dem Cover anschuate. Und dazu erzählte meine Mutter die Geschichte, dass diese vier Männer sich gerade furchtbar streiten würden, und es wäre sehr unsicher, ob sie überhaupt noch einmal Musik machen würden. Mir war damals nicht klar, wie man sich streiten konnte, wenn man so schöne Musik machte, aber so sind die Menschen eben. 

Auch mit eigenen Stücken verbinden sich oft viele, oft ungeordnete Erinnerungen. "I Don't Know" gehörte zu de Stücken, die S. und ich geschrieben haben und die wir im Studio für unsere ersten Kassette ("More Than A Fine Finish ...") aufgenommen haben. 1985 war das. Der Rest der Geschichte ist bekannt: Die Kassette verkaufte sich rasend, EMI wurde auf uns aufmerksam, wir bekamen unseren ersten Plattenvertrag und brachten in den 1980er Jahren ein Hitalbum nach dem nächsten auf den Markt. Leider stieg uns der frühe Ruhm zu Kopf. T., unser Schlagzeuger, sprengte eine Hoteltoilette nach der ... Na gut, es war ein bisschen anders. Wir verkauften, glaube ich, 25 oder 30 Exemplare unserer Kassette. Und T. sprengte keine Toiletten.

Aber den Song nachm ich etwa 20 Jahre später noch einmal mit The Laughing Man auf. Wie die erste Aufnahme von 1985, so ist auch diese zweite keine State-of-the-Art-Aufnahme der Studiokunst. Irgendwas knackt und knisterte bei der Aufname beständig, und was im Studio an Technik bereit stand, war sehr übersichtlich. Aber trotz dieser knisternden Version tauchen mit diesem Song die frühen 1980er Jahre wieder vor mir auf, und all die Dinge, mit denen wir zu tun hatten, mit der Liebe, dem Ausblick auf den Weltruhm, griechische Zigaretten und Anhalter-Fahrten nach London. 

Hier ist der Song in der neueren Version. Aber eure Erinnerungsträger sind natürlich ganz andere:


Montag, 14. Juli 2014

World Peace Is None Of Your Business

So, nachdem ich mir heute das neue Album von Morrissey angehört habe, weiß ich: Es ist mit Abstand nicht so gut wie das neue Laughing-Man-Album. 

Die Musik ist wieder hörbarer geworden, Melodiebögenwieder etwas besser erkennbar als auf den beiden Vorgängeralben. Die Band rumpelt wie immer, der neu eingestiegene Gustavo Manzur allerdings, seines Zeichens Multiinstrumentalist, bereichert die Musik um einige nicht ganz uninteressante Aspekte wie Posaune, Flamenco-Gitarre und Akordeon. Die Produktion ist etwas rockiger geworden, aber das geht in Ordnung.

Die Reichweite der Texte zwischen genialisch und geht so lassen sich schon mit einem Text abstecken: "Kick the Bride Down The Aisle" hat zum Beispiel diese wunderbare Textstelle:

"You're that stretch of the beach 
That the tide doesn't reach 
No meaning, no reason 
The lonely season."

Aber eben auch das:

"Kick the bride down the aisle 
Look at that cow in the field 
It knows more than your bride knows now."

Das ist zwar Rollenlyrik aus dem Mund einer betrogenen Geliebten oder eines betrogenen Geliebten, dessen oder deren Ex gerade vor dem Altar steht - die klassische Reifeprüfungs-Szene halt - aber das macht es nicht wirklich richtig gut. Auch Weltpolitik gerinnt in Morrisseys Texten manchmal zu Klischees. Das hört sich dann an wie in alten BAP-Texten, nur viel unreflektierter. 

Alles in allem aber kann man sich das Album durchaus anhören. Und wenn man sich dann noch steigern möchte: Hier!


Sonntag, 18. Mai 2014

In den Schuhen von George Martin

Meinen einzigen halben freien Tag habe ich dazu genutzt, das neue Album fertig zu mastern. Dabei zeigt einem das Equipment relativ schnell die Grenzen auf zwischen dem, was man machen möchte, und dem, was man machen kann. Aber was soll's. Das Abbey Road Studio ist mir bis auf weiteres verschlossen. (Dabei frage ich mich gerade: Jetzt, wo es EMI nicht mehr gibt, wem gehört das jetzt eigentlich?  - Schnell mal nachgekuckt: Virgin Records. Aha!) Muss man halt mit dem Material arbeiten, das zur Verfügung steht, und das ist nicht mehr der allerneuste Kram. Aber vielleicht verkaufen wir ja von dem neuen Album so viel, dass wir uns eine neue Studioausrüstung leisten können. Mal sehen. Schön geworden ist das Album allemal. Ich höre es gerne, es sind tolle Songs drauf, es spielen großartige Leute mit. 

Darüber hinaus versuche ich im Moment eisern die dreimal Sport in der Woche zu machen, die mir mein Arzt - äh - angeraten hat. Auch das kostet eine Menge Zeit. Und Nerven. Letzte Woche Samstag war ich der einzige in der ganzen Stadt, der im strömenden Regen draußen war und einsam sein Runden zog. Ich glaube, dass ich mich ohne Musik auf den Ohren beim Joggen entsetzlich langweilen würde.

Apropos- Jetzt muss ich wieder unter die Kopfhörer.

Blick auf die Einzelspuren
Kurz nach Feierabend

Sonntag, 16. Februar 2014

Nerven zeigen

Nornmalerweise kann man das, was der Herr Wigger bei Spiegel Online an Musik empfielt, getrost von der "to hear"-Liste streichen. Der Mann hat es einfach nicht drauf. Letztens aber war eine CD dabei, die einen kleinen Glücksfall deutscher Indie-Musik präsentiert. Ich spreche von Die Nerven, einer schwäbischen Post-Post-Post-Punkband, bestehend aus drei Typen, von denen einer auch noch Kevin heißt. Und ausgerechnet die klingen in ihren besten Augenblicken so frisch und unverbraucht wie seinerzeit die junegn Fehlfarben beispielsweise.

Dass sie dabei das Rad nicht neu erfinden, tut nicht wirklich etwas zur Sache. Rock'n'Roll kann man auf verschiedene Arten spielen, und die Nerven haben sich eben für eine entschieden. Doch die Texte passen, sind stellenweise durchaus poetisch, und die Musik schafft es in guten Augenblicken, jene räumliche Tiefe auszuloten, die an der Scheide zwischen den 70ern und den 80ern gute Popmusik ein paar Jahre lang beherrschte, eine Tiefe übrigens, die bis heute ausschließlich europäischer Musik vorbehalten ist, wahrscheinlich, weil Amerikaner ihre Musik ganz anders denken. (Eine kleine Ausnahme sind vielleicht dann und wann Warpaint.)

Das Album Fun besteht as 10 Songs mit einer Gesamtspielzeit von 36:09 Minuten. Etwa die Hälfte davon ist Posing, aber die andere Hälfte sind versteckte Diamanten, und wenn mich jemand fragt: Ja, der Kauf dieses Tonträgers lohnt sich.

Nerven-Posing
Lieblingsalbum von Kevin

Anspieltipps: "Blaue Flecken", "Nie wieder scheitern".

18.02. Leipzig, Conne Island
19.02. Berlin, Monarch
20.02. Hamburg, Uebel & Gefährlich
21.02. Köln, King Georg
22.02. Wiesbaden, Schlachthof.

Sonntag, 15. Dezember 2013

KW 50/2013

So, die Zielgerade wird sichtbar. Dahinten leuchtet schon Weihnachten, und da bietet es sich natürlich an, das es ein bisschen Weihnachtsmusik gibt: Ausgegraben und neu eingespielt - zum Feste präsentieren die legendären Ready-Mades einen Klassiker mit festlichem Isi-Text (edit: jetzt auch mit Originalsänger!):


Was sonst noch so passiert ist in dieser Woche, lässt sich vor allem wieder mit drei Worten beschreiben: Arbeit, Arbeit und Arbeit. Dazwischen aber auch ein Jubiläum, gefeiert im Düsseldorfer Medienhafen bei Prosecco, Weißwein und einem unerhört guten Essen.

Unterdessen schaffte sich die SPD als Volkspartei schließlich endgültig ab. Aber ehrlich gesagt, hatte die SPD in den letzten Jahren ja eh höchsten noch nostalgischen Wert. Und in der Koalition wird dann gemeinsam merkelhaft weitergewurschtelt. Von dieser Stelle aus gratuliere ich dazu ganz herzlich! Toll gemacht. 

Mein Leben als Künstler, um mal den von mir sehr verehrten Truman Capote zu zitieren, entwickelt sich allmählich Richtung 2014. Was das heißt und wieso das für mich wichtig ist, das gibt es denn vielleicht 2014 hier zu lesen. Wobei mir einfällt: Ich habe für mich immer noch nicht geklärt, wie es mit den Kalernderwochen hier weitergeht. Ob es weitergeht. Was auch immer. 

Jetzt jedenfalls mache ich Feierabend. Nachdem ich zwei Abschlussarbeiten korrigiert habe, wovon die eine heftig plagiiert und somit viel Aufwand gemacht hat, widme ich mich jetzt der so kärglichen Freizeit. 

Apropos Freizeit: Nächste Woche Sonntag bin ich übrigens bei Locas in Love in Köln. Worauf ich mich sehr freue. Aber davon dann in Kalenderwoche 51 ...