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Sonntag, 1. Dezember 2013

KW 48/2013

Während ich rekapituliere, was in dieser nebelig-feuchten Woche geschehen ist, überlege ich auch schon, was ich mit diesem Blog mache, wenn ich Ende des Jahres mit dem Kalenderwochen-Bloggen durch bin. Noch mehr davon, dann mit Gedichten? Oder Vierzeilern? Mit jeweils vier Hexametern die Woche beschreiben? Mal sehen. Oder vielleicht eine kreative Pause? Ein Sabbatjahr? Noch vier Wochen Zeit, um Entscheidungen zu treffen. 

Und was war jetzt diese Woche? Nebel und Feuchtigkeit. Bei vielen Leuten fragt man sich zudem, wo die ihre Zeit gestolen haben. Machen sich und anderen (also auch mir) das Leben so dermaßen schwer mit Querelen etc. Im Moment könnte nicht nur mein Blog ein Sabbatjahr gebrauchen. 

Darüber hinaus gerät Weihnachten in Sicht. Der Weihnachtsmarkt steht mal wieder im Weg, der Glühwein riecht nach Billigfusel und die Bratwürste sind unbezahlbar geworden. 

Dann diese Dunkelheit den ganzen Tag lang. Wirklich hell wird es ja nun nicht mehr, wenn selbst der funzelig beleuchtete All-Nighter (im Osten aka Spätie) schon am Tage gegen die Sonne anstinken kann. 

Aber was hilft das Klagen. In drei Wochen ist Weihnachten, von da an geht's wieder aufwärts, die Tage werden länger, der Sommer rückt näher, und viele Dinge werden klarer. 

Noch was? Ach ja, große Umstrukturierung bei The Laughing Man! Auch diese Band wird im nächsten Jahr nicht mehr die sein, die sie in den letzten Jahren war. Näheres dann ... nächstens irgendwann. 
 
Ach ja, um noch einmal zum Anfang zurückzukommen: Dies ist das 701. Posting auf diesem Blog. Und das ist doch schon was!

Also stoßen wir an und feiern ein Weblog, das eigentlich nie wirklich eins sein wollte. Zum Wohle!

Sonntag, 3. November 2013

KW 44/2013

Das Blogsterben geht weiter; die meisten meiner Links rechts führen ins Leere oder Erstarrte. Ich glaube, da muss ich gleich auch einmal aufräumen. Doch bevor ich das tue, möchte ich diese Woche ein wenig rekapitulieren. Am Donnerstag Abend diese Woche habe ich gedacht: Herr Gedsudski, gut, dass jetzt ein verlängertes Wochenende kommt, und ich dankte meiner Gefährtin stellvertretend für die katholische Mehrheit in diesem Lande. Ich war schon ziemlich abgeraucht, und ich frage mich, was ich anders machen kann, damit ich am Ende der Woche nicht auch selbst am Ende bin. Passend dazu lese ich auch Hartmut Rosa: Beschleunigung und Entfremdung. Berlin: Suhrkamp, 2013. Ein feines - übrigens sehr teures -  kleines Buch. Rosa entstammt meiner Generation, das merkt man an der Art, wie er denkt.

Ansosnten, aber das habe ich ja hier schon bildlich angedeutet, freue ich mich sehr auf Morrisseys Autobiographie. Vorher muss ich aber noch ein paar andere Dinge lesen, die nicht ganz so aufregend sein dürften.

Was es noch gab? Ach ja, die Premiere zu King Ping,  zu der ich als Begleiter mitgehen durfte; ich bin ja nicht vom Film. Ein interessantes Projekt, und zwar eins der Sorte: Machen statt reden. Der Wuppertal-Krimi hat insgesamt etwa 300.000 Euro gekostet, die die Produzenten alle selbst eingeworben hat. Die Filmförderung hat das Projekt großräumig ignoriert. Und trotzdem läuft es jetzt in den Kinos. Gut gemacht! Der Film ist schräg. Die Story steht eher weniger im Vordergrund. Dafür anderes. Auf jeden Fall aber sehr sehenswert. Wenn jemand einen wirklichen deutschen Indie-Film sehen will: Hier ist er.

Heute habe ich, neben den üblichen Korrekturen, die Küche unsicher gemacht, und den ersten Wirsing der Saison gekocht. Und einen klassischen Barbarakuchen gebacken - old style sozusagen. Dass das Foto so merkwürdige Farben enthält, liegt an der Küchenlampe. 


Barbarakuchen, ein Klassiker aus den 1960ern


P.S. Gestern Nacht habe ich ein Slide-Gitar-Solo aufgenommen. Erste Sahne.




Dienstag, 1. November 2011