Sonntag, 22. Mai 2016

Lass mich mit dem Morgen ziehn



Ein alterBackseats-Klassiker aus den 1980ern, neu aufgenommen. Wenn man ihn richtig laut hört, dann kommt auch was rüber. Versprochen!

Donnerstag, 19. Mai 2016

Hort der Hoffnung



Jahrmarkt-Attraktionen


Ein Hauch von Traurigkeit umweht diese "Pfingskirmes", drei Fahrgeschäfte und ein paar Buden, die auf einem tristen Innenstadtplatz stehen.


Aber wenn man in die Gesichter der Menschen schaut, erkennt man das eine oder andere Funkeln. Außer vielleicht bei dem Kind auf dem Kettenkarussel hinten innen. Dessen Augen werden von einer Kaputze verdeckt.

Montag, 16. Mai 2016

Irgendwas mit Trans

Seit mir Frau Gedsudski vor drei Jahren Sämtliche Gedichte von Tomas Tranströmer geschenkt hat, liegt das unscheinbare Hanser-Buch bei mir im Regal und wartet. Und erst vor ein paar Tagen habe ich das Buch aus dem Staub geschält, der sich inzwischen darauf abgelagert hat, und habe gelesen.

Wirklich viel habe ich natürlich nicht erwartet. Schwedische Lyrik. Na ja. Und dann noch übersetzt. Und dann noch der Literaturnobelpreis. Doch dann zog es mir ganz schnell den Boden unter den Füßen weg. Tranströmers Lyrik ist, als wenn man an einem schwülheißen Tag in einem Gebirgsbach badet, dessen eiskaltes Wasser einen überströmt* und sofort Kopfschmerzen verursacht, aber dabei unendlich erlösend wirkt. Tranströmers Lyrik ist ein eiskalter Gebirgsbach in der Sommerhitze.

Da ich kein Schwedisch kann, weiß ich nicht, ob die Gedichte von Hanns Grössel gut übersetzt worden sind. Was ich aber beurteilen kann ist das, was im Deutschen herauskommt. Und das ist großartig geworden. Grössel hat ein Gefühl für die deutsche Sprache, das vielen Überträgern von Lyrik abgeht.

Ich will nicht lange weiterschwärmen und empfehle einfach nur den Kauf des kleinen Bändchens mit einem nobelbepreistem Gesamtwerk von 247 Seiten. [Tomas Tranströmer: Sämtliche Gedichte. Aus dem Schwedischen von Hanns Grössel. Edition Akzente. München: Carl Hanser, 1997. Knapp 20 Euro. Für etwa 13 Euro gibt es inzwischen bei Fischer eine erweiterte Taschebuchausgabe: In meinem Schatten werde ich getrragen. Aber dessen Umschlag ist sauhässlich.]

Hier ein kleines Beispiel. Eine Strophe nur:

Ein plötzlicher Durchzug, und die Gardine flattert.
Die Stille läutet wie ein Wecker. 
Ein plötzlicher Durchzug, und die Gardine flattert.
Bis fernab zu hören ist, wie eine Tür zuschlägt,

weit weg in einem anderen Jahr.




* Man ist versucht, transströmt zu schreiben.

Samstag, 7. Mai 2016

I Need To Know You're There ...

Anfang des Jahrtausends investierte ich Geld in ein digitales Recording-Programm für den PC und ein Interface von Tascam, und mein erstes Aufnamestudio war geboren. Innerhalb kürzester Zeit nahm ich nachts, wenn ich meine Tochter ins Bett gebracht hatte, ein ganzes Album auf, das später als das erste Laughing-Man-Album das Licht der Welt erblickte. Zu fast allen Songs auf diesem Album habe ich auch heute, etwa 14 Jahre später, noch ein sehr inniges Verhältnis. Das gilt auch für "Don't Get Lost". Da ich bei der erszen Aufnahme keinen Verstärker hatte, habe ich das Signal der Gitarre halt so lange übersteuert, bis es zerrte. Dann noch ein bisschen Hall drauf - und der Gitarrensound der frühen Laughing Man war geboren.

Sicherlich hatte diese spartanische Weise aufzunehmen ihre Reize. Dennoch habe ich immer wieder damit geliebäugelt, das Stück noch einmal neu aufzunehmen. Nur so. Und eines Nachts, nach dem zweiten Bier, habe ich es es gemacht. Mit dem Singen der Vögel am nächsten Morgen war ich fertig. Zugegebenermaßen ist der Unterschied zur alten Version nicht so groß. Aber er ist wahrnehmbar! Hört selbst!

Übrigens gab es noch eine Singleversion davon, denn die Albumversion, die ihn unten hören könnt, war schon die zweite Fassung. Über die alleerste Fassung breiten wir unterdessen den Mantel des Schweigens.




Freitag, 29. April 2016

The Laughing Man Cought A Cold


Und hier nun unsere Cold-EP, heißer, als jede andere:

1. Cold
Der erste Song stammt aus der Feder von Michael und wagt einen Ausblick in die Zukunft - die Zukunft der Menschheit, die Zukunft einer Beziehung. Hin- und hergerissen zwischen Dystopie und neuer Hoffnung. Wie Gedankenschleifen gibt es Melodiebögen und Loops auf allem musikalischen Ebenen. Schreiende Möwen, weinende Kinder und eine kulinarische Verführung der ganz besonderen Art korresopndieren damit auf textlicher Ebene.

2. A Sensitive Soul (Radio Edit)
Dieses Stück über eine empfindsame junge Seele, die zwischen Genie und Wahnsinn changiert, ist bereits auf dem Album Midnight Voices zu hören. Hier haben wir es mit einer neu aufgenommenen Fassung zu tun, die sich in vielen Details von der Midnight-Voice-Version unterscheidet. Sie ist nicht nur schneller und hat einen anderen Mittelteil. Die Gitarren- und Gesangsparts - vor allem im Refrain - unterscheiden sich ganz erheblich und geben dem Song mehr Schwung.

3. Her Song (Slow Version)
Ebenfalls ein schon bekannter Song, hier in einer akustischen, entschleunigten Version, entstanden bei einer Session im Herbst 2015.

4. I Want To Conquer You
Diesen Klassiker prägt Angela durch ihren Gesang und zieht jeden mit hinein in die Geschichte vom Aufeinandertreffen zweier verbrannter Seelen am Ende der Nacht, wenn nur noch Talkshows im Fernsehen laufen und längst keine Busse mehr fahren.




Sonntag, 24. April 2016

Cold Desire



Neben the Laughing Man - über die neue E.P. wird noch zu sprechen sein - gibt es natürlich noch andre Bands. Diese kanadische Kapelle hat was Genialisches, wenngleich man ihnen kein allzu glückliches Händchen für die Wahl des Produzenten attestieren kann. Nicht jeder hat einen Jan van Wereld in der Hinterhand.

Hier übrigens noch eine Sammlung anderer Cold-EPs:
Blacklizard: Cold EP
Nortnord: Cold EP
Acid Beyonder: Cold EP
Salt the Earth: Cold EP
Hattori: Cold EP 
Vis-a-Vis: Cold EP
Drop the Leash: Cold EP

Ich mag Blacklizard am liebsten.

Sonntag, 10. April 2016

Ladies and Gentlemen ...

Nun sind es noch etwa zwei Wochen bis zum Konzert von The Laughing Man im TalTonTheater. Die Proben laufen, das Programm nimmt langsam Gestalt an und die Freude auf den Abend wächst, denn viele gute Freunde haben ihr Kommen angekündigt.


Der rechte Amp wird am 23.4. dabei sein

Dienstag, 22. März 2016

Time Out / The Great Escape

Es war mal wieder so weit. Die Nerven lagen blank, die Kraft war am Ende. Und die großen Aufgaben, die vor mir lagen, schienen von diesem Standpunkt aus nicht zu bvewältigen. Da gab es nur eins: Weg, und zwar möglichst weit. In eine Gegend nämlich, wo es auch im Februar heiß war. "Step on the gas and wipe that tear away", wie es auf Abbey Road so schön heiß, nur fuhren wir nicht mit dem Auto, sondern mit Bus und Bahn zum Flughafen, von wo aus uns ein Airbus 321 dahin flog, wo es gut ist.

Man braucht einige Zeit, um sich runterzugrooven, das entschleunigte Tempo des spanischen Alltags zu leben, das kalte Bier im warmen Atlantikwind zu genießen und zu wissen, dass man heute nichts mehr vor hat. Und morgen auch nicht. Und den Tag darauf auch nicht!

I am the Sea
Die See, und der Atlantik zumal, ist immer eine Verheißung. Wie es schon im ersten Kapitel von Moby Dick heißt, muss man zur See, wenn einen das Leben an Land krank macht. (Das war jetzt natürlich die Kurzfassung!) Und allein auf einem Felsen zu sitzen und dem Meer zuzuhören, wie es mit seinen ungezählten Wellen, von denen jede etwas anders klingt, an Land schlägt, führt zu einem Zustand des Glücks.

Can You See the Real Me?
Mit den Füßen das Wasser zu berühren, gibt Kraft. Viele Leute halten das für übertrieben, aber es ist so. Ich habe es ausprobiert. Unzählige Male. Und ich war natürlich schwimmen im Atlantik, was ein bisschen was von einem Jungbrunnen hatte.

Bell Boy
Und lesen. Ich habe in den zwei Wochen soviel gelesen, wie im letzten halben Jahr nicht. So ein Ausstieg aus dem alltäglichen Rattenrennen ist ja immer auch eine Rückbesinnung auf sich selbst, auf das, was man eigentlich will. Eigentlich wollte. Die Rückentdeckung der eigenen Prioritäten. Und der erstaunliche Blick zurück, der einem verrät, wie weit man sich in einigen Teilen davon entfernt hat.

Love Reign Over Me
In Teilen. Und ich möchte behaupten, dass ich mir in vielen Bereichen nahe geblieben bin. Aber nicht in allen Bereichen. Längst nicht in allen!

Horse With No Name
Wunderbar auch waren die Wanderungen über Vulkankrater und in absolut menschenleere Gegenden, in denen nur Wind zu hören ist, Vögel. Sonst nichts. Erstaunlich, wie ungewohnt uns so eine Art von akustischem Panorama ist!

On a Dark Dessert Highway ...
Natürlich ging es nach zwei Wochen wieder zurück mit dem gleichen A 321, der uns hingebracht hatte. Und es geht erstaunlich schnell, bis der Alltag einen wieder einverleibt.Aber ich habe einiges gerettet. Und das wird auch noch ein bisschen so bleiben.

Samstag, 12. März 2016

The Laughing Man im TalTonThetaer

Nicht Maximum R&B, aber feiner Indie-Pop

The Laughing Man spielen eher selten live. Das letzte große Konzert gab es 2012. Daher ist es etwas ganz besonderes, wenn ich hier ein Konzert für Samstag, den 23. April 2016 im TalTonTheater in der Wuppertaler Nordstadt ankündigen kann. 

Als Gäste dabei sind Uwe Sandfort & Martin Hermann, die ihren Instrumenten wunderbare Klänge zu entlocken vermögen.

Wer ebenfalls dabei sein möchte, kommt über diesen Link zum Vorverkauf.

Wir sehen uns!

Freitag, 12. Februar 2016

Tastend durch die Nacht



Dies sind die ersten Worte, die ich mit meiner neuen Tastatur schreibe. Es handelt sich um eine Cherry-Tastatur, sie ist schwarz und in China hergestellt. Auch meine alte Tastatur war eine Cherry-Tastatur. Aber sie stammte noch aus Deutschland – und war nicht schwarz, sondern wirklich und wahrhaftig mausgrau. Oder vielmehr hausstaubgrau. Und Hausstaub war wohl zum Schluss auch ihr hauptsächlicher Bestandteil. Dort, wo man zwischen die Ritzen der Tastatur kucken konnte, sah man Staub. Buschigen, dunklen Hausstaub. Ein Fest wahrscheinlich für jede Hausstaubmilbe, die etwas auf sich hielt.

Ich weiß nicht, wie lange die Tastatur Gelegenheit gehabt hatte Staub anzusammeln. Die alte Tastatur war, so entnahm ich dem eingegossenen Plastikgussdatum, 2008 entstanden. Also habe ich sie mindestens fünf Jahre, wahrscheinlich aber eher länger, in Gebrauch gehabt. Der Staub stammt also aus einer Zeit, als die Welt noch besser war. Es gab keine Syrienkrise. Es gab noch keine Coca Cola Life. Ein unschuldiges, geradezu naives Leben führte man damals, als die Tastatur ihren Dienst aufgenommen hatte, kurz, nachdem ich meinen großen Welterklärungsroman zu Ende geschrieben hatte.

Und damit fällt mir ein: Etwas Großes, etwas Literarisches gar, kann ich auf der staubgrauen Cherry-Tastatur kaum geschrieben haben. E-Mails wahrscheinlich massenhaft, hier und da ein Posting im Blog, vielleicht eine Bestellung oder so. Aber große Literatur? Fehlanzeige! Es war die Tastatur der kleinen Schritte. Keine Experimente, schien sie mit jedem Buchstaben, jeder Ziffer zuu schreien. Ich bin eine hausstaubgraue Tastatur und nicht etwa eine bunte AVID-Tastatur, die träumt, sie sei ein LSD-Trip. Und mehr und mehr hielt ich mich daran. Punkt.

Jetzt aber, seit heute, wird alles anders. Literarische Welten erschließen sich mir, wo sonst Alltagskorrespondenz obsiegte. Eine neue Tastatur ist wie ein neues Leben, möchte man Jürgen Marcus variieren, um dann lauthals ein „schananananana“ herauszuschmettern. 

Cherry Cherry Lady

Mittwoch, 10. Februar 2016

Hallo Kuhmagd dort im Sand

Während der Tage und Nächte arbeite ich wie in Gefangenschaft. Tageslicht wird mir zunehmend fremd. Normale Bewegungsabläufe werden meinem Körper vorenthalten. Stattdessen Funktionieren in der Mühle. Angenehme Arbeit, keine Frage, aber viel zu viel davon. Wie lange werden meine Nerven, resilienzgestählt und also hart im Nehmen, das mitmachen. Ein endloser Arbeitstag reiht sich an den nächsten anden nächsten an den nächsten. Entfremdete Arbeit, wobei mich die Arbeit von mir selbst entfremdet, weil ich kaum Gelegenheit habe, mir außerhalb meiner Rolle als Arbeitnehmer zu begegnen. Tröstlich: In meinem Büro dröhnt Neil Young in exorbitanter Lautstärke. So, und jetzt wieder an die Arbeit.


Auf nach Westen!

Montag, 1. Februar 2016

Der Taschenbuchautor macht weiter

Blogs sind lange schon nur noch ein Medium für eine kleine Gruppe von Internet-Usern. Der Rest wird absorbiert von Facebook, Twitter und was weiß ich welchen sozialen Netzwerken, so dass die bunte, journalistische und künstlerische Vielfalt der frühen und mittleren Nullerjahre unseres Jahrhunderts, aber auch die Ansammlung von Fachwissen jener Zeit, nur noch an wenigen Stellen der Bloglandschaft zu finden sind. Natürlich gibt es sie noch, diese Reste, aber der Großteil  ist weggebrochen. Das das keine gute Entwicklung fürs Netz ist, ist an anderer Stelle schon dargelegt worden. Facebook ist nur ein großer Reklame- und Selbstdarstellungszirkus, der Aufmerksamkeit in Bereiche lenken soll, wo sie eigentlich nicht beheimatet ist. 

Auch dieses Blog ist nur noch ein Schatten seiner Selbst und läuft, Sie sehen es ja selbst, nur noch auf Sparflamme. Um es wieder auf Vordermann zu kriegen, müsste man es ein wenig hegen und pflegen, sich alle paar Tage ein oder zwei Stündchen Zeit nehmen, um Texte zuschreiben, die diesen Namen auch wirklich verdienen. Wenn ich allerdings auf meinen Zeitplan schaue, dann fürche ich, dass es diese Qualitätssteigerung in absehbarer Zeit nicht geben wird. Zu sehr bin ich anderswo eingebunden, zu viele andere Projekte füllen meinen Terminkalender aus. Zum Beispiel die Arbeit mit meinen Bands, die ich ja hier auch zuweilen dokumentiere. 

Ich habe mir überlegt, dieses Blog in eine längere kreative Pause zu schicken. Lieber nichts sagen, als weiter auf Sparflamme zu fahren, lieber ein klares Statement, als ein längeres Dahinsiechen. Ehrlich gesagt wäre das die coolere Variante: "Dieses Blog endet hier. Es war schön mit euch, aber jetzt müssen wir alle weiter ziehen."

Aber dann wiederum ist es ja auch so, dass ich an diesem völlig verhunzten Blog hier auch ein bisschen hänge. Wenn man zehn Jahre lang hier war, freut man sich über die paar stummen Leser, die immer mal wieder reinschauen. Oder über die Internet-Schwärme, die plötzlich irgendein Thema aus der Vergangenheit anklicken - einen alten Limerick, eine Geschichte aus dem Jahr 2005. Man weiß nicht wirklich, mit wem man da zu tun hat, aber es könnte die alte Frau sein aus der Salinger-Geschichte "Das kluge Kind". 

Vielleicht meldet sich der eine oder andere hier ja mal im Kommentar und wird sichtbar ...

Wie auch immer: Eben weil ich daran hänge, mache ich hier erst einmal weiter. Auf Sparflamme versteht sich, ohne genügend Zeit für brillante Beiträge. Aber hey, im normalen Leben gibt es ja auch nicht immer Champagner, nicht wahr.

Und zum Schluss noch ein paar Worte aus der Vorbemerkung zuWestwärts 1 & 2 von Rolf Dieter Brinkmann:

"Die Geschichtenerzähler machen weiter, die Autoindustrie macht weiter, die Arbeiter machen weiter, die Regierungen machen weiter, die Rock’n’Roll-Sänger machen weiter, die Preise machen weiter, das Papier macht weiter, die Tiere und Bäume machen weiter, Tag und Nacht macht weiter, der Mond geht auf, die Sonne geht auf, die Augen gehen auf, Türen gehen auf, der Mund geht auf, man spricht, man macht Zeichen, Zeichen an den Häuserwänden, Zeichen auf der Straße, Zeichen in den Maschinen, die bewegt werden, Bewegungen in den Zimmern, durch eine Wohnung, wenn niemand außer einem selbst da ist, Wind weht altes Zeitungspapier über einen leeren grauen Parkplatz, wilde Gebüsche und Gras wachsen in den liegengelassenen Trümmergrundstücken, mitten in der Innenstadt, ein Bauzaun ist blau gestrichen, an den Bauzaun ist ein Schild genagelt, Plakate ankleben Verboten, die Plakate, Bauzäune und Verbote machen weiter, die Fahrstühle machen weiter, die Häuserwände machen weiter, die Innenstadt macht weiter, die Vorstädte machen weiter … Auch alle Fragen machen weiter, wie alle Antworten weitermachen."



The Days are getting longer now ...