Donnerstag, 7. Januar 2016

Jubiläum

Rechnet man die beiden Vorgänger-Blogs bei blog-it.de und blogger.de hinzu, die ich irgendwann einmal hier integriert habe, dann feiert dieses wunderbare Taschenbuchautor-Blog heute seinen 11. Geburtstag, und da gratulieren wir uns natürlich ganz kurz mal selbst. Damals hieß der Taschenbuchautor übrigens noch Stubenhocker, bevor er sich in Sonstwas umnannte, um dann eben zum Taschenbuchautor zu mutieren. Man sieht also, es gab keine erkennbare Linie, und die wird es auch in Zukunft nicht geben. Hier herrscht Anarchie. In gewisser Weise. 

Anything can happen: Das galt damals genauso wie heute

Samstag, 2. Januar 2016

2016

Willkommen im neuen Jahr, und die besten Wünsche dazu! Vielleicht lässt sich das Eine oder Andere ja doch vorwärtsbewegen. Man sollte die Hoffnung nicht zu schnell aufgeben. Das Ideal ist ein unerreichbarer Zustand, den man unterdessen stets anstreben mus, um ihm näher zu kommen.

Oder, um es mit Paul McCartney zu sagen: "Coming Up!"

In diesem Sinne hoffe ich, dass wir unseren Idealen im neuen Jahr ein wenig näher kommen können.

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Der Klang von 2015

Noch aus dem alten Jahr eine kleine Klangkollage zu Ehren des ablaufenden Jahres - und des neuen Interfaces und Keyboards, die nun zu meinem Handwerkzeug gehören. Denn Silvester heißt ja auch immer zurückschauen, in sich hineinhorchen. Dabei wünsche ich viel Spaß. Und kommt gut rein ins Neue!


Montag, 14. Dezember 2015

Weihnachtsgrüße

So, jetzt dauert es nicht mehr allzu lange bis Weihnachten. Und damit Ihr Euch schon einmal eingrooven könnt, habe ich hier ein sehr schönes kleines Lied für Euch, aufgenommen von The Laughing Man, geschrieben von John und Yoko. Viel Spaß damit!




Freitag, 11. Dezember 2015

Zurück im Gebäude 9


Ein angenehmer akustischer Abend mit Robert Forster nebst Gattin.


Dienstag, 8. Dezember 2015

Sonntag, 6. Dezember 2015

Wintergala 2015

Ein schöner Abend im schönen Gebäude 9 mit Locas in Love.


Mittwoch, 25. November 2015

Furcht ist nur ein Fleck im Mond

Liebe Freunde der gepflegten Popmusik, The Ready-Mades sind mal wieder nicht im Mainstream angekommen. In der WDR-Abstimmung haben wir gegen eine Mundart-Combo aus Bad Honnef verloren. Irgendwie schon beruhigend, dass ich nicht mit Musikmachen mein Geld verdiene ...

Ansonsten haben wir November. Ich schenke mir den dritten Highball ein und versuche nicht daran zu denken, dass ich  morgen um 6 Uhr aufstehen muss.

Jetzt höre ich mir eine alte Achim-Reichel-Platte an, mit grandiosen Texten von Jörg Fauser. 

Es gibt Leben auf dem Mond

Sonntag, 22. November 2015

Das Schweigen von Marcel Duchamp wird überbewertet

Habe ich hier schon einmal über meine Zweitband geschrieben? Eigentlich meine Erstband, weil wir seit 25 Jahren zusammen spielen. Mit Unterbrechungen, allerdings. Die Band heißt The Ready-Mades, und jetzt kann man diese Band wählen. Und zwar nur noch bis heute Nacht, im Rahmen einer WDR2-Sendung, die Montag Abend läuft. Und der Song, der die meisten Stimmen bekommt, wird morgen Abend dann gespielt.

Es wäre also äußerst nett, wenn Ihr für den Song "Red Moon" von The Ready-Mades Eure Stimme abgeben würdet. Wählen kann man hier: http://www.wdr2.de/musik/szenenrw/index.html.

Und wenn Ihr den Song noch einmal in aller Ruhe hören wollt (natürlich kostenfrei) – oder gar unser Album kaufen wollt (nicht kostenfrei, aber für einen Spottpreis): Das alles könnt Ihr hier machen: http://the-ready-mades.bandcamp.com/track/red-moon

Aber jetzt ran. Und wählen, wählen, wählen!

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Sonntag, 8. November 2015

Why Don't We Buy That Building?

"In the world's eye, we were Laurel and Hardy
In our minds, we were Heathcliff and Cathy
In a moment of wisdom we were a wizard and a witch
In a moment of freedom we were Don Quijote and Sancho
In reality, we were just a boy and a girl who never looked back"
(Yoko Ono: "You're The One")

Als ich heute zum Sonntagsfrühstück Milk & Honey von John Lennon und Yoko Ono hörte, fiel mir wieder auf, was für eine großartige, manchmal grandios witzige Textdichterin Yoko ist. Wie sagen die heutigen Mützchen-Träger of the world so schön: "Hut ab!"

Sonntag, 1. November 2015

Error 800: The Secret Blog

Diese markante Zahl dort oben in der Überschrift markiert die laufende Nummer dieses Postings im Blog. Wir sind also bei der Nummer 800 angekommen und beglückwünschen uns erst einmal ausgiebig selbst. Seit Januar 2005 liefern wir hier in annähernder Regelmäßigkeit Gedanken, Beobachtungen und Unfug aller Art. Dabei haben wir das Kunststück vollbracht, dieses Blog annähernd geheim zu halten, gemäß der alten Geheimdienstmaxime: Man vesrteckt Dinge am besten dort, wo sie offensichtlich zu sein scheinen: Am Time Square in New York, vorm Kaufhof in Bielefeld oder eben beim Taschenbuchautor. Das liegt natürlich daran, dass dieses Blog dadurch, dass es alles ist, so gut wie nichts ist. Es gibt eine Handvoll Buchrezensionen ("Tod in Turin" ist der "Cocksucker Blues" von Jan Brandt), Neuigkeiten zu The Laughing Man (Stefan hat letzte Woche im Spunk Solo gespielt, weitere Auftritte der ganzen Band sind im Februar geplant), The Ready-Mades (gibt es am 16.11.2015 bei WDR 2 im Radio zu hören - ab 21:05 Uhr!), allgemeine Weltbetrachtungen, Fotos zu Allerheiligen (muss ich gleich noch machen [Edit: Hab ich gerade gemacht!]) und dergleichen mehr. Aber nichts, das sich fassen ließe. Keine persönlichen Statements des Autors, vor dem wir insgesamt sehr wenig nur wissen. Wer ist dieser Herr Gedsudski? Und was treibt ihn dazu, seine karge Freizeit mit Einträgen hier zu vertändeln, sich gar noch selbst zu interviewen. Die Wahrheit ist: Wir wissen es nicht. Die Wahrheit ist aber auch: Macht nichts. Und auch die Antwort auf die Frage, ob dieses Blog eine Zukunft hat, ob es jemals einen tausendsten Eintrag geben wird, ist irrelevant. 

Belassen wir es dabei und feiern, inmitten all der vorgeblich relevanten Dinge, die um uns herum geschehen, die Irrelevanz als mediales Konzept.



Friedhof ohne Gespenstersichtgerät

Mit selbigem.

(Soundtrack: The War On Drugs: Lost In The Dream)

Sonntag, 18. Oktober 2015

Selbstinterview (4): Songs to Play and Songs to Think

Redakteur: Ich denke, es wäre einmal wieder an der Zeit, an dieser Stelle ein Selbstinterview zu starten. Das hatten wir schon lange nicht mehr, und das letzte Interview, das wir beide geführt haben, ist ja dann auch etwas verunglückt. Wie auch immer, in unserem Vorgespräch hast du mir verraten, dass du heute gerne was über Musik erzählen würdest. Was ist es denn, das dich da so berührt.

Herr Gedsudski: Haben wir uns bisher nicht immer gesiezt? Na ja, egal. Ich heiße übrigens Herr! Mich haben zwei Alben beschäftigt, die ich vor kurzem erworben habe, und zwar mit ganz unterschiedlichen Erwartungen. Es handelt sich um Robert Forsters Album Songs to Sing und um das Fehlfarben-Album Über Menschen .... Das hatte ich schon in Auszügen gehört und fand es ziemlich arm. Sie haben Monique Massen engagiert, um kräftig mitzusingen, was sie auch tut, was aber den Stücken, so dachte ich erst einmal, nicht unbedingt guttut. Auch Jahnke ist nicht mehr dabei, stattdessen ein Thomas Scheider. Ich war skeptisch. Das Forster-Album hingegen, darauf hatte ich mich richtig gefreut. Das erste Album seit sechs Jahren! Wow.Interessanterweise kehrte sich das, was ih erwartet hatte, aber dann total um. Das Album von Forster ist nicht schlecht, aber ehrlich gesagt, lockt es auch niemanden hinter dem Ofen hervor. Die Songs sind durchschnittlich, die Texte langweilig und Karin Bäumlers Geigeneinsätze kacken so gnadenlos ab gegen das, was Amanda Brown seinerzeit gezaubert hat. Irgendwie hat man das Gefühl, Forster traut sich nichts zu sagen. Er hätte schon was zu sagen, er traut sich aber nicht. Oder er verbietet sich zu denken. Vielleicht gehört sich das ja so für einen Mann mit 58. Für die Popmusik gehört es sich allerdings nicht. Bei den Fehlfarben ist es genau andersrum. Die haben was zu sagen. Auf diesem Album gibt es, im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, auch endlich mal wieder Songs, die den Namen verdienen. Und selbst wenn die manchmal ins Schlagerhafte driften, ist das nicht so schlimm, denn der Hein zersingt das schon irgendwie zurecht. Mal sehen, im Dezember kucke ich mir sowohl Forster als auch die Fehlfarben live an.

Redakteur: Nichts für ungut, aber das Album von Robert Forster heißt Songs to Play. Aber mal zu einem anderen Thema. Was ist mit eigerner Musik? Gibt es was Neues von The Laughing Man?

Herr Gedsudski: Ah, bald. Live-Auftritte wird es geben. Live-Auftritte - und hoffentlich kriegen wir auch die Videos bald mal fertig. Ein paar Singles warten noch darauf das Licht der Welt zu sehen. Das alles muss im nächsten halben Jahr passieren. Ab Frühjahr 2016 möchte ich mit dem neuen Album anfangen, das dann vielleicht sogar noch Ende 2016 fertig wird. Und was mit The Ready-Mades wird, weiß ich nicht. Ich habe keinerlei Ahnung.

Redakteur: Ein ehrgeiziger Plan. Dann bedanke ich mich erst einmal. Wir sprechen uns demnächst wieder.

Herr Gedsudski: Du, das machen wir!


Herr Gedsudski beschwört den Mond



Dienstag, 13. Oktober 2015

Noch einmal This Floating World

Ich warte seit ungefähr zehn Jahren darauf, dass die grandiose Band This Floating World aus Sheffield in England ein Album rausbringt. Das wäre fein, denn es handelt sich um eine Band, die wirklich und wahrhaftig zu den ganz großen zählt. Ihre Medodien, die Art des Spiels, auch die Texte: Das alles sucht seinesgleichen. Und auch die Vorgängerband, das Justin Lewis Orchestra, war grandios. Damit brachte man es immerhin auf eine Single. Aber von This Floating Word kam so gar nichts auf den Markt. Allerdings bekam ich auf Grund einer älteren Rezension im Jahre 2005 oder 2006 vom Gitarristen ein paar Demos geschickt, und hätte ich eine Plattenfirma gehabt, hätte ich die Sachen sofort veröffentlicht. Da ich aber keine hatte, blieb das Material zunächst einmal unveröffentlicht. Und, wie das so ist, irgendwann löste sich die Band dann auf.

Und seitdem machen die Bandmitgliedder alles Mögliche, aber eben nicht mehr zusammen Musik. Damit aber die Schönheit dieser Songs nicht untergeht, möchte ich hier und heute wenigstens einen Song zu Gehör bringen. Er heißt "Waiting For A Sign", und man muss ihn laut hören, auf guten Lautsprechern oder Kopfhörern - und in Ruhe. This Floating World waren begnadet, und vielleicht bringt ja mal einfach eiener diese Platten raus!!!



Zu Justin Lewis Orchestra/This Floating World:
http://sonstwas.blogspot.de/2005/01/groe-musik-mit-einem-groen-namen-this.html
http://sonstwas.blogspot.de/2006/08/this-floating-world.html
http://sonstwas.blogspot.de/2010/11/was-macht-eigentlich-justin-lewis.html



Montag, 5. Oktober 2015

Die Grenzen meiner Welt (2)

Die Grenzen der sprachlichen Welt sind bei Spiegel online traditionell recht eng gesteckt. Selbst Bildzeitungs-Meldungen umzuformulieren wird da zur grammatischen Herausforderung. Von Stil wollen wir gar nicht erst reden. (Und jetzt die Diskussion über verlässliche Quellen zu beginnen, würde ohnehin zu weit führen.)