Donnerstag, 20. August 2009

Onkel Gedsudskis Lesestunde

So, hübsche Leserin und geneigter Leser, heute wird euch etwas vorgelesen. Gedsudskis schwerste Stunde, wenn ich mal so sagen darf. Congolesen bekommt Konkurenz. Und wenn mir jemand verrät, wie man diesen französischen Namen ausspricht, dann gibt es dmnächst vielleicht sogar ein Hörbuch. Wort!









Und zur Bildung und Erziehung auch gleich das noch:

Montag, 17. August 2009

(There Ain't No Cure For) The Summertime Blues

Die Löwenzeit als solche ist ja eher lähmend, und angesichts der schwülen Hitze kann einem schon der eine oder ander zynische Gedanken durch den Kopf drallern. Ebendort habe ich noch diese Zeilen von der Hildegard-Knef-Platte meiner Mutter, in denen es auch um genau das ging, die "lahmende lähmende Löwenzeit". Zurecht wird jetzt jemand an den Dingen zweifeln, die sich da in meinem Gedächtnis angesammelt haben, aber ich kann es nicht ändern: Alles, was ich in Verbindung von Musik und Sprache zu mir genommen habe, bevor vermehrter Alkoholkonsum das zunehmende Alter seine Spuren hinterlassen hat, steckt irgendwo tief in mein Hirn versenkt. Hätte man mir mit zwölf oder so Jahren die Ilias vorgesungen - auch die kennte ich noch auswendig. (Pfarrer Walter Egli aus der Schweiz geht es da übrigens ganz ähnlich, nur kennt er den Text besser als ich!)
Die unerledigten Arbeiten auf dem Schribtsich packe ich erst nächste Woche wieder an. Dann ist die Löwenzeit sowieso zu Ende. Und zwischenzeitlich muss ich mal schauen, ob ich diese Platte irgendwo auftreiben kann. Das verfolgt einen ja. Oder ich lese die Ilias noch einmal. Natürlich nur in dieser wunderbaren Voss-Übersetzung.

Edit: Lassen Sie sich nicht irritieren. Herr Egli hat seine Gedanken bereits im Juli gehabt.

Freitag, 14. August 2009

Montag, 10. August 2009

On the Air

Eine der besten Bands der frühen 90er des vorigen Jahrhuderts kann man jetzt endlich auch auf lastfm hören! Endlich gute Musik! (Hier klicken!!!)

Freitag, 7. August 2009

Folsom Prison Blues

Bildersturm

Ich habe in den vergangenen Tage ein bisschen hier herumgeschraubt, was zur Folge hatte, dass sämtliche Bilder verschwunden waren - was mich leicht in Panik versetzt hat, denn da ich ja nicht fortwährend mit der Kamera herumlaufe - mein Modell ist noch aus den Pionierzeiten der Digitalfotografie und nahezu schrankgroß -, handelt es sich im Allgemeinen um Schnappschüsse mit meinem Qualitätsmobiltelefon, die sonst nicht oder sehr lückenhaft archiviert sind. Das hat man davon, wenn man zwei Zugänge zusamenlegt und den scheinbar ungebrauchten kündigt: Memory lost! Aber zum Glück ließ sich der "ungebrauchte" Zugang revitalisieren, und so sind die Bilder nun alle wieder da. Und jetzt habe ich sie denn auch mal heruntergeladen ...

Sonntag, 2. August 2009

Philosophenweg

Man kommt ja zu nichts, normalerweise. Am Mittwoch aber hatte ich endlich einmal Zeit (und günstiges Wetter) den Philosophenweg zu beschreiten, immer eingedenk des alten Hölerlin-Gedichts:
Lange lieb ich dich schon, möchte dich, mir zur Lust,
Mutter nennen und dir schenken ein kunstlos Lied,
Du, der Vaterlandsstädte
Ländlichschönste, so viel ich sah.
Wie der Vogel des Waldes über die Gipfel fliegt,
Schwingt sich über den Strom, wo er vorbei dir glänzt,
Leicht und kräftig die Brücke,
Die von Wagen und Menschen tönt.
Wie von Göttern gesandt, fesselt' ein Zauber einst
Auf die Brücke mich an, da ich vorüber ging
Und herein in die Berge
Mir die reizende Ferne schien
Und der Jüngling, der Strom, fort in die Ebne zog,
Traurigfroh, wie das Herz, wenn es, sich selbst zu schön,
Liebend unterzugehen,
In die Fluten der Zeit sich wirft.
Quellen hattest du ihm, hattest dem Flüchtigen
Kühle Schatten geschenkt, und die Gestade sahn
All' ihm nach, und es bebte
Aus den Wellen ihr lieblich Bild.
Aber schwer in das Tal hing die gigantische,
Schicksalskundige Burg nieder bis auf den Grund,
Von den Wettern zerrissen;
Doch die ewige Sonne goß
Ihr verjüngendes Licht über das alternde
Riesenbild, und umher grünte lebendiger
Efeu; freundliche Wälder
Rauschten über die Burg herab.
Sträuche blühten herab, bis wo im heitern Tal,
an den Hügel gelehnt oder dem Ufer hold,
Deine fröhlichen Gassen
Unter duftenden Gärten ruhn.
Die Bilder dazu gibt es hier!

Donnerstag, 30. Juli 2009

King of Schrott

Letzter Schultag. Draußen fahren die Kids vorbei, aus dem Gerät formerly known as Autoradio dröhnt "Beat It" in einer Affenlautstärke. Ich komme mir vor wie im Zeittunnel. Unglaublich, dass ausgerechnet dieser Müll es in die übernächste Generation schafft.

Sonntag, 26. Juli 2009

Smoke Gets In Your Eyes

Das erste Mal seit Jahren habe ich Lust zu rauchen.

Samstag, 25. Juli 2009

Taschen-Tagebuch Revisited

Durchgehalten bis jetzt! Noch immer führe ich fleißig mein kleines DIN A6-Tagebuch. Ist schon lustig! Eine ganz andere Art des Schreibens, die man da wieder pflegt /lernt.

Ansonsten nähert sich der Sommer. Und der Urlaub. EWas auch Zeit wird allmählich ...

Mittwoch, 15. Juli 2009

Zurück zum Tagebuch

Lange Zeit war hier nichts zu lesen, was natürlich daran lag, dass ich lange hier nichts geschrieben habe. Gerne hätte ich mir und der Welt über das Eine oder Andere Rechenschaft abgelegt, allein: Mir fehlte die Zeit dazu. Statt dessen bin ich gestern wie ein Vollpfosten zehn Kilometer durch den strömenden Regen gelaufen.

Aber das mit der Rechenschaft, das hat schon was. Wenn man Jahre später mal blättern kann, was man so am 14. Juli 2009 gemacht hat, während Frankreich Kopf stand.

Ja, was habe ich denn gemacht? Eine Zeit lang, als ich jünger war, soviel jünger als heute, habe ich relativ regelmäßig Tagebuch geführt. Es ging um Dichtung und Wahrheit, um Liebe und Betrug, um ... Und ich kann so ziemlich genau sagen, was ich am 14.7.1983 gemacht habe.

Na ja, in den letzten 15 Jahren jedenfalls ist meine Disziplin beim Tagebuchschreiben stark gegen Null gegangen. Oft klaffen Lücken von zehn oder elf Monaten - oder noch größere.

Vorgestern dachte ich nun: Wie schön wäre es doch wieder mal Tagebuch zu schreiben. Und für drei Sekunden etwas dachte ich daran, dies öffentlich zu tun in diesem Blog. Dann aber dachte ich: Lieber nicht. Denn hier könnte ich zwar über meine neuesten Rezepte schreiben, aber kaum über das, was mich wirklich umtreibt - und schon gar nicht mit Klarnamen. Außerdem koche ich nicht gerne. Ich lasse das lieber Andere machen. Gibt es etwas Schlimmeres als Finger, die nach Zwiebeln riechen? Sie wissen, was ich meine, Herr Ignorant. Und wie elendig riecht eine Küche, in der sich noch die Schwaden des letzten Steaks herumtreiben.

Kurz und gut: Mein Blog ist kein Tagebuch ist kein Tagebuch ist kein Tagebuch. Wie aber, so dachte ich pfiffig bei mir, wenn ich mir so ein kleines DIN-A6 großes Notizbuch einer schamlos überteuerten Notizbuchmarke kaufte, das ich auch unterwegs mit mir führen und beschreiben könnte. Ein echtes Notebook halt. Eine Taschen-Tagebuch!

Nun, gestern habe ich es getan. Ich ging in den Buchladen um die Ecke und kaufte ein Notizbuch mit 192 linierten Seiten. Linierte Seiten müssen nämlich unbedingt sein, Und inzwischen hat es schon zwei Einträge.

In zwanzig Jahren können Sie mich gerne fragen, was ich am 14. Juli 2009 gemacht habe. Oder am 15.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Lustige Limericks (10)

Ein einsamer Mann aus Hannover,
der schlief abends gern auf dem Sofa.
Und statt seiner Frau
sprach zu ihm das TV.
Das freute den Mann aus Hannover.

Schwüle über dem Neckartal

Lost in London

Eigentlich kannte ich mich in London sehr gut aus. Schließlich war ich schon einige Male dort gewesen. Aber trotzdem hatte ich mich auf jener Oberstufenfahrt total verlaufen. Keine Ahnung, wo ich den Trupp, der sich meiner Ortskenntnis anvertraut hatte, hingeführt hatte. Plötzlich jedoch kam uns ein LKW der Wuppertaler Bühnen entgegen. Später las ich, dass Pina Bausch in der Stadt war.