Samstag, 16. August 2008

Unterwegs

So, hier nun der versprochene Reisebericht, wenn auch nur in Stichworten:

Unser erstes Auto (Seat Leon) verließ uns in Ludwigsburg. Das zweite (Seat Leon II) roch so übel, dass wir es am Bodensee gegen Nummer 3 eintauschten (Golf Plus), ein endlich mal angenehmes Auto.

Riesensonnenbrand am Bodensee. Nach dem Umpaddeln der Reichenau bei bedecktem Himmel sind meine Arme, mehr aber noch meine Beine, die seit Jahren keine Sonne mehr gesehen hatten, knallrot.

In Ligurien wird die Alltagsgeschwindigkeit drastisch reduziert - auch wegen der Hitze. Nach drei Tagen erste Erholungserscheinungen.

Einfache Dinge: Tomaten, Gemüse etc. schmecken in Italien tausendmal besser als in D. Da kann eigentlich kaum was schiefgehen beim Kochen!

Offenbar ist man gerade dabei, die Küste zuzubetonieren. Dem Betrachter graust es bei der Vorstellung, wie es hier in fünf bis zehn Jahren aussehen wird.

Quallen gibt es nicht nur ion Nord- und Ostsee.

Den Hausberg habe ich wieder micht erklommen. Muss also noch mal hin. Vielleicht im Frühling oder Herbst!

Eine Wanderung durch die ligurischen Berge steht auch irgendwann noch mal an.

Nach einer Woche war ich so im südländischen Lebensrhythmus, dass ich hätte bleiben können.

Delfine vermitteln eine positive Lebenseinstellung. Einfach nur durch ihre Anwesenheit. Keine Ahnung, warum das so ist.

Drei Wochen offline: aus das ist nicht schlecht. Man spart Zeit und vertändelt viel weniger Zeit mit unsinnigen Dingen.

Die Buchhandlungen in Italien sind einfach schöner!!!

Überhaupt: Bücher!

Ich mag die Schweiz. Entsprechenden Stellenangebote nehme ich gerne entgegen!

Donnerstag, 14. August 2008

Mein Leben in den 50ern








Irgendwie gut, dass ich nicht schon in den 50ern gelebt habe, wie diese Fotos beweisen (via www.yearbookyourself.com).

Dienstag, 12. August 2008

Back in the FRG

Wieder zurück im westdeutschen Regen! Man you should have seen them kicking Rolf Dieter Brinkmann! Und die ersten Arbeitstage liegen auch schon hinter uns.
Reiseberichte vom Bodensee und aus Ligurien gibt es später, hoffe ich. Erst mal muss ich hier aufräumen: Meinen Schreibtisch, meinen Rechner, meinen Kopf.
Und zur Einstimmung gibt es schon einmal ein paar Bilder. (Weitere hier!)

Wir sehen uns! Doc N





Montag, 21. Juli 2008

Auf dem Weg nach Süden

Meersburg vom See aus gesehen, kurz vor dem Treffen mit Annette.

Sonntag, 6. Juli 2008

Godspeed!

Schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn jemand, mit dem man seit dem frühmorgendlichen Absingen gottgefälliger Lieder in frühpubertärer Zeit so manches erlebt und - wie man heute wohl sagen würde: gerockt hat, mit dem man musikalische Darbietungen ebenso unternommen hat wie zeitungsredaktionelle, dessen literarischen Entdeckungen man oft aufgegriffen (Joyce) und dessen musikalische man zuweilen nachdrücklich verworfen hat (Grateful Dead und die amerikanische Popmusik von 1970 bis heute - mit nur ganz wenigen Ausnahmen), wenn dieser Jemand, der für mich immer einer der typischsten Vertreter dieser Stadt war, nicht nur der r-Schwäche und des ins ü überlappenden i-Lauts wegen, dieselbe nun verlässt und sich hunderte von Kilometern weit nach Südosten begibt. Wuppertal im Exil. Godspeed!



Und aus gegebenem Anlass auch dies: http://www.spiegel.de/video/video-32425.html

Samstag, 28. Juni 2008

A Late Midsummer Night

Sie haben ja etwas, diese Abende, an denen es lange hell ist, an denen sich der Tag nur ganz langsam zurückzieht aus den Straßen, auf denen die Leute stehen und rauchen, sprechen, trinken, küssen und was sonst noch. Nachdem ich heute ein Etappenziel in Sachen Roman erreicht habe, genoss ich den Abend in den Straßen der Nachbarschaft, rauchte die Romeo y Julieta, die ich mir vor einem halben Jahr gekauft hatte und seither in meiner Jackentasche spazieren trug, schaute in den lichten Himmel und freute mich des Lebens. Sie haben etwas wunderbar Poetisches, diese Abende, einen leichten Hauch von Melancholie. Vergänglichkeit und Ewigkeit liegen in solchen Augenblicken miteinander im Kampf, durchdringen sich gegenseitig und halten sich in Schach. Aus einem schwach beleuchteten Fenster drang Popmusik, die der Augenblick schön machte, wie das Mädchen, das mir lächelnd entgegenkam. Ich zog an meiner Romeo y Julieta, paffte den schweren Rauch in die Sommerluft und schaute auf die Weinkarte des spanischen Weinlokals. Ecce homo!

Freitag, 27. Juni 2008

Hohlspiegel


Manchmal wäre Korrektorat nicht so schlecht, oder?

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,562508,00.html (27.6.2008)

Freitag, 20. Juni 2008

Freitag, 13. Juni 2008

Die Achtziger (1)



Vergessen wir mal den Song. Das Video zeigt die Achtziger, wie sie wirklich waren ...

Mittwoch, 11. Juni 2008

I'm Steppin' Out

Wie seinerzeit St John, so habe auch ich hin und wieder das Gefühl, es müsse sich mal gerade etwas Grundlegendes ändern. Nicht, dass man sich deswegen direkt in den Grund legen muss, wie Old Johnny, aber dem Leben, einer Billardkugel gleich, eine etwas andere Richtung, einen anderen Spin zu verleihen, das wäre schon was. Meist packt mich dieses Verlangen, wenn die Tage am längsten sind, wenn sich nahezu bis Mitternacht ein heller Streifen am nördlichen Himmel abzeichnet ...

So folge ich also mit dem Blick der Sonne.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Trix und Flix

Nachdem ich mir heute dann doch mal angeschaut habe, wann die Spiele der EM stattfinden, musste ich zu meinem größten Bedauern feststellen, dass ich weder das Polenspiel, noch das Österreichspiel der deutschen Auswahl werde sehen können. Der Grund: Langfristig geplante Termine. In vier Jahren, soviel sei gesagt, bin ich schlauer. Mal kucken, wie ich unterdessen mein Radio mit ins Theater schmuggeln kann ...

Dienstag, 3. Juni 2008

Erstes EM-Opfer an der Autobahn

Ein Omen für Löws Elf?

(Da hatte ich gestern beim Dauerlauf wohl den falschen Knopf am Telefon gedrückt...)

Große Wiedereröffnung ins Auge gefasst!

Jaja, es ist schon lange niemand mehr hier gewesen, ich weiß. Die Theke ist ganz staubig. Und die Luft schmeckt abgestanden und fad. Zeit die Fenster aufzureißen, würde ich mal sagen. Zeit für neue Ideen. Ich weiß, das klingt jetzt nicht besonders originell, nicht wahr! Aber schon allein der alte Zeppelin dort hinten an der Decke. Genau, das verschrumpelte Ding. Ich werde es aufblasen, entstauben, und wie Phönix aus der Asche wird er wieder seine Runden drehen, der Wicküler-Zeppelin. Ist eigentlich noch wie neu. Daneben werde ich eine Disco-Kugel positionieren, und das sieht dann aus, als würde das Luftschiff durch ferne Galaxien reisen. Hans Blum, seines Zeichens Schlagerkomponist uund -texter, sagte neulich in irgendeiner Talkshow: Es ist sowieso alles nur die Phantasie. Er meinte, alles Wesentliche im Leben spielt sich in der Phantasie ab, nicht in der Realität. Oder anders ausgedrückt: Die Realität ist zu einem Großteil Phantasie. So in der Art. Jedenfalls habe ich ihn dafür sehr gemocht, den Hans Blum. Und wer nicht weiß, wer Hans Blum ist, dem sagt der Name Henry Valentino vielleicht noch etwas.
Wie auch immer, in diese Bar soll wieder ein bisschen Leben zurückkehren. Ich mache hier jetzt erst einmal sauber. Und blase den Zeppelin wieder aus. Und die Disco-Kugel, ganz wichtig!