Sonntag, 15. März 2009
The Night Starts Here!
Auf schwerer Drehung auf meinem mobilen Musikabspielgerät ...
Mittwoch, 11. März 2009
Freitag, 6. März 2009
Public Bar Drinking
Montag, 2. März 2009
(Nicht mehr ganz so) Neues aus der Unicode-ßene
Und nur der Vollständigkeit halber ...
Dienstag, 24. Februar 2009
Blutbad im Arbeitsamt
Wenn man diesen Roman also als Mahnung und Warnung in Sachen Gesellschaft liest, ist er misslungen. Wenn man in ihm eine raffinierte Romankomposition sucht, dann sucht man vergebens, und man könnte sich fragen: Wofür haben wir den Mann eigentlich auf die Uni geschickt?
Trotzdem ist dieser Roman gut.
Er ist gut, weil er Lebensläufe erzählt, die interessant sind und die einen berühren, weil man sie kennt: von sich selber, von Freunden, von wem auch immer. Es sind Geschichten von Menschen, denen das Schicksal immer mal wieder auf die Fresse gibt, aber die weiter machen, was immer sie gerade machen. Es sind Menschen, die am Ende ganz kaputt sind (Robert), die durchhalten (Tess) oder sich in ihr Schicksal fügen und damit leben (Michaela, Jürgen). Und diese Lebensläufe schildert Stahl einfühlsam (vor allem bei Jürgen und Michaela) und auf eine Art, die das Lesen sehr angenehm macht. Denn Stahl kann gut schreiben. Vor allem seine Dialoge sind gut, mit einem feinen Sprachgespür geschrieben. Offenbar hat er seiner Umwelt gut zugehört.
Das Buch ist an keiner Stelle langweilig. Es ist ab und zu ein bisschen überkandidelt, vor allem in der Betrachtung Roberts und Tess', es fügt Handlungsstränge und Figuren ein, die eigentlich keine Rolle spielen und all solche Dinge. Manche Nebenfiguren (z.B. Walter) haben starke Brüche. Aber ich bereue keine Sekunde, die ich mit diesem Buch verbracht habe, denn es bleibt ein Nachklang davon. Und der bleibt wahrscheinlich nicht zuletzt auch deswegen, weil Stahl beinahe sämtliche Romankompositionsformen ignoriert.
Dienstag, 17. Februar 2009
Godley & Creme Revisited
Nachdem wir das morbide südliche Ende Europas wieder verlassen hatten, kramte ich in meiner alten Musik-Sammlung und fand auch die BASF-Kassette (billigste Kategorie), von der ich diese ganzen Hits damals offenbar aufgesogen hatte - ich erinnere mich nicht mehr, wer mir die Sachen damals "überspielt" hatte - , doch sie war unhörbar. Nur fernes dumpfes Mumpfen ließ sich noch vernehmen. Und es gab keine Chance, die Stücke noch einmal zu hören - oder gar meiner Begleiterin vorzuspielen. Auch meine Suche nach Platte oder CD brachte keinen Erfolg. Die Sachen gab es einfach nicht. Nicht, dass ich sie mir unbedingt hätte kaufen wollen. Aber manchmal ist es ja beruhigend, wenn man weiß, dass der Weltgeist ein paar Dinge mit sich weiter durch die Zeit trägt, und wenn man denn mal Lust hat, sich näher mit der Sache zu beschäftigen, dann kann man das auch.
Nun, Godley & Creme waren auch nicht so richtig erfolgreich. Nachdem die beiden Musiker ihre Band 10cc verlassen hatten - genau, die mit "Dreadlock Holiday" und "I'm Not In Love"! -, waren sie eigentlich eher chronisch erfolglos. Dennoch ging ein merkwürdier Charme von den beiden Musikern aus. Ich erinnere mich daran, dass ich mit einem wohl Bekannten gemeinsam ein oder zweimal auf einer Party als Godley & Creme reüssierte, was hier und da für staunendes Interesse sorgte. Aber ich schweife ab. Was ich sagen wollte, war: Es war nicht verwunderlich, dass es keine Tonträger mehr von Godley & Creme mehr gab, denn die Beiden waren ziemlich erfolglos geblieben, in etwa so erfolglos wie ihre scheinbar großartige Erfindung, der Gizmo.
Woran das lag? Es hatte den gleichen Grund, aus dem die Songs nach Jahrzehnten wieder in meinem Kopf auftauchten. Godley & Creme waren groß darin, Popmusik zu dekonstruieren. Das führte zu unhörbaren Stücken, zu überladenem Unsinn und verdrehtem Trash, aber auch zu dem Effekt, dass manche Songs so neu waren, das der Kopf sie über Jahre hinweg behielt und an den unmöglichsten Stellen anfing zu spielen - und sie gleichzeitig zu lieben.
Letzte Woche war ich aus literarischen Gründen bei Amazon.co.uk unterwegs, und da gab ich, mehr so zum Spaß, "Godley" ins Suchfeld ein. Und es passierte: Freeze Frame und Ismism, exakt die beiden Alben, die ich auf meiner fading Cassette hatte, gab es als Doppel-CD für 4, 88 Pfund. Schon gekauft! Beim derzeitigen Wechselkurs machte das inklusive Auslands-Versand 8,33 Euro für die beiden CDs. Danke, ihr englischen Bänker und britischen Währungshüter.
Heute kam das Päckchen dann. Und nun höre ich gerade diese beiden Alben das erste Mal seit den frühen 80er Jahren wieder aus einer anderen Quelle als aus meinem Kopf, dem besseren WalkmanTM. Zum Teil wirklich unhörbar, vor allem einige Titel auf Freeze Frame. Aber auch die oben genannten Perlen. Nebenbei die Erfindung des Rap ("Snack Attack") und einiger anderer Dinge, die in der Popmusik z.T. erst Jahrzehnte später aufgetaucht sind. Dann ist da immer der leichte Hang zum Bombastischen. Aber bevor es zu schlimm wird, zerstören Godley & Creme ihren Song schnell mal.
Und dann die Texte ... Aber das ist ein anderes Thema
Montag, 16. Februar 2009
Donnerstag, 12. Februar 2009
Montag, 9. Februar 2009
Sonntag, 1. Februar 2009
Born in the Sixties
Lustige Limericks (9)
der wollte sein Liebchen gern nehmen
von hinten, ganz praktisch,
doch wenig didaktisch
sprach's Liebchen: "Du solltest dich schämen!"
Donnerstag, 22. Januar 2009
Englische Wochen bei Herrn Gedsudski
Montag, 19. Januar 2009
Fame
Störend ist allein der sprachlich völlig verunglückte Versuch in die Foren-Szene einzusteigen. Das Kapiel "Ein Beitrag zur Debatte" glänzt durch eher schlecht abgekuckte (und dadurch manchmal peinlich wirkende) Verunstaltungen einer vollkommen korrupten Internet-Szenensprache.
Doch auch damit bleibt es ein gutes Buch, dem der aktuelle Platz 1 in der Amazon-Verkaufliste (und bald wohl auch an anderen Orten) gerne gegönnt sei. Kehlmann ist einer der Guten zwischen vielen Blöden.
Freitag, 2. Januar 2009
Googlemail / Gmail auf dem Sony Ericsson w810i
Dem kann man auf folgende Weise abhelfen:
Installieren Sie die fehlenden Zertifikate selbst. Man kann sie aus dem Internet-Explorer herausexportieren. Und zwar über die Menüpunkte ->Extras ->Internetoptionen ->Inhalte ->Zertifikate. Dort auf den Reiter "Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen" klicken. Nun erscheint eine Liste von Zertifikaten. Von diesen benötigt man zwei, nämlich das "Equifax Secure Certificate" und das "Thawte Premium Certificate". Beide kann man über die "Exportieren"-Taste mit DER-codiert exportieren.
Speichern Sie die beiden nun entstehenden Dateien mit cer-Endung irgendwo auf ihren Computer.
Nun senden Sie die beiden Dateien am besten per Bluetooth an Ihr w810. Scheicken Sie sie dabei einfach ans Telefon, dann speichert es die Dateien automatisch in den richtigen Ordner ab. (Keine spezielle Option wählen, z.B. Memory Stick o.ä.!)
Und nun sollte es funktionieren!
Quelle:
http://rocknrollprogramming.blogspot.com/2007/08/google-mail-on-w810i.html
2009
Das Allerwichtigste beim Bleigießen ist übrigens, sich die Deutungshohheit nicht nehmen zu lassen!