Posts mit dem Label Meilensteine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Meilensteine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 22. Mai 2015

Seltsame Instrumente # 1: Ondes Martenot und Tannerin

Ich habe ja schon seit langer Zeit eine Schwäche für seltsame Instrumente und stehe kurz davor, passionierter Drehleierspieler zu werden. Auch nicht von schlechten Eltern ist aber das Ondes Martenot, ein 1928 in Frankreich erfundener Vorgänger des Synthesizers, wenn man so will. Im hiesigen Video stellt eine Geneviève Grenier dieses Gerät auf sehr charmante Art und Weise vor:




Und weil es so schön ist, gleich noch ein ähnliches Gerät, das Tannerin von 1958,das in sämtlichen Fernsehserien der 1960er auftaucht. Und bei den Beach Boys natürlich:


Montag, 16. Juni 2014

Das neue Laughing-Man-Album ist da



Wir haben sehr lange und sehr hart daran gearbeitet. Und sind auch ein kleines bisschen stolz. Jetzt ist es endlich da. Pünktlich zu Bloomsday kommt das neue Album von The Laughing Man: "Midnight Voice".

Und so kommt ihr dran:

Herunterladen bei iTunes
 

Herunterladen bei Amazon

Herunterladen bei Bandcamp

CD frei Haus bestellen 
 
Und natürlich auch bei Spotify

Montag, 26. Mai 2014

Von Reitern und Titeln mit W

Eine Viertelstunde lang habe ich hier nur Unsinn geschrieben über den Drang dann und wann alleine zu sein und die Tatsache, dass ich durchaus ganz gerne auch einmal allein reite, um mal den alten Lee Clayton zu zitieren. Aber das war, wie gesagt, alles Blödsinn, und so verbuche ich diesen Eintrag unter "gescheitert" und mache irgendwas anderes, zum Beispiel ins Bett gehen, denn der Wecker steht schon auf der Lauer ...

Für alle, die es noch nicht kennen, obgleicht hier und da schon einmal gepostet, hier noch zwei Covervesrionen mit einem W zu Beginn des Titels - für die nächsten Stunden oder Tage. So lange halt, bis das neue Laughing-Man-Album endlich fertig ist.



Wild Horses

Wide Open Road

Gute Nacht!

Sonntag, 7. Juli 2013

KW 27/2013

Wieder eine dieser anstrengenden WochenTM, von denen es ja so einige gegeben hat in den letzten Monaten. Nun gut, aber neben der Arbeit gab es auch sonst noch einiges, das an dieser Stelle nicht verschwiegen werden soll.

Wenn Besuch aus der Ferne kommt, ist das gemeinhin ein willkommener Anlass, die Schienen des Alltags zu verlassen und sich einem veränderten Tagesablauf hinzugeben. Die Veränderung des Tagesablaufs, die am Montag stattfand, war jedoch weniger freiwilliger Natur. Sie hatte mit Kreislaufkollaps in Badezimmern und mehrtägigen Krankenhausaufenthalten im Anschluss daran zu tun. Man kennt das ja: Einmal in den Fängen des deutschen Gesundheitssystems, kommt man dort so schnell nicht wieder heraus. Bleibt zu bemerken, dass es dem Besuch inzwischen wieder gut geht und er wieder zu Hause ist.

Der Dienstag war dominiert von der Veranstaltung, die einen Meilenstein im eigenen Leben markiert, obwohl sie auf ein wichtiges Ereignis im Leben eines anderen Menschen verweist. Die Rede ist vom Abiball unserer Tochter, die dort ihr hervorragendes Abschlusszeugnis erhielt. Natürlich ist man stolz in diesen Augenblicken, und bei aller Bescheidenheit würde ich behaupten, dass wir als Eltern zumindest insofern an diesem Erfolg beteiligt sind, als wir uns bemüht haben einigermaßen gute Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen. Und der Rest ist eine Mischung aus Intelligenz und Charakterstärke der Abiturientin - und aus glücklichen Umständen. Das wollen wir nicht vergessen. So eine Kindheit oder Jugend kann sich an vielen Stellen verheddern, vom Weg abkommen oder scheitern. Und ich bin unendlich dankbar, dass dies unserer Tochter nicht passiert ist!

Vielleicht noch ein paar Worte zum Abiball. Als ich mein Abi bekam (in them olden days), da kamen wir gemeinsam auf die Bühne, bekamen unser Zeugnis, hörten die warmen Worte des Schulleiters, unterhielten uns danach noch ein bisschen mit Lehrern, Freunden und Weggefährten (alles in allem eine Sache von 90 Minuten) - und gingen dann, um uns die Lampe auszuknipsn oder sonstwas zu tun. Heute ist alles vollkommen amerikanisiert: Mädchen laufen in schamlos überteuerten Kleidern herum, die zu tragen sie nicht einmal ansatzweise Übung oder Stil haben, weshalb sie ein wenig aussehen wie auf Highheels laufende Stehlampen, die immer wieder unsicher an ihrem Dekolté herumnesteln, und zwar in der Angst, irgenwann brabusig dazustehen - gestatten Sie mir diesen Kalauer! Bei den Jungs in ihren nicht wirklich gut sitzenden Anzügen ist es nicht besser. Dann muss das Ambiente natürlich stimmen. Wir waren damals in der Aula der Schule. Heute muss es schon irgendeine hetrausragende Lokalität mit entsprechendem Catering sein. Dann die Zeugnisübergabe. Jede Abiturientin, jeder Abiturient zieht gleich einem abgehalfterten Schwergewichtsboxer mit eigener Musik auf die Bühne, um das Zeugnis entgegen zu nehmen. Damit die Musik wirkt, muss man natürlich erst einmal durch den gesamte Raum laufen, so dass die Prozedur sich endlos hinzieht. Wären wir damals zu so einem Abiball gezwungen worden, hätten wir wahrscheinlich einen Aufruhr angezettelt. Na ja, zumindest die von uns, die später nicht BWL studiert haben.

Der Rest der Woche war Arbeit, unterbrochen von einem sehr angenehmen Augenblick vor dem Gebäude, in dem ich arbeite. Dort nämlich gab es einen kleinen, geheimen Geburtstagsumtrunk mit Fässchen, Bratwürsten und Pizzen. Und abgeschlossen von meinem ersten Grillabend in diesem Jahr, zu dem ich eingeladen war. Ein wunderbarer Abend mit wunderbarem Essen und Trinken, wunderbaren Leuten und - mit Glühwürmchen, die nach Anbruch der Dämmerung den Abend verzauberten. 

Alles in allem eine sehr schöne Woche - oder, wie im Falle des Kreislaufkollabanten  - eine mit wenigstens glücklichem Ausgang.