Dienstag, 30. Juni 2009

Mittwoch, 17. Juni 2009

Bildungsstreik

Wenn wir schon aus den Löchern kommen, muss es echt schlimm sein.

Sonntag, 14. Juni 2009

An der Loreley vorbei

Die Deutsche Bahn mal wieder ganz groß. Gerade bin ich mit zwei Stunden Verspätung an meinem Zielort angekommen, weil wieder nichts funktionierte. Letztendlich landete ich dann auf der Rheinstrecke. Dort fuhr der Zug zwischen tiefliegenden Wolkenschleiern, Wasserwänden und Gewittern hindurch, und man kam sich vor wie in einem Turner-Gemälde. Das hatte schon was.

Freitag, 12. Juni 2009

Ein Abend auswärts





Zu sehen (oder ahnen) sind Püppi und Mozzer.

Siehe auch hier.

Sonntag, 31. Mai 2009

BBQing - die Nachbereitung



(Alle im Nacktmodus)

Bei "Hart aber fair" nennt sich das immer "Faktencheck". Hier ist er:

1.) http://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Simpson
2.) Es heißt auch in der originalsprachlichen Version "tra la la la la"
3.) http://www.youtube.com/watch?v=s1k61tzp8KY

Freitag, 29. Mai 2009

Etwas bedrückt meinen Schädel

Und weiter mit mit nicht mehr ganz so aktuellen Werken aus Kultur und ehemaliger Subkultur. Heute geht es um Morrisseys Years of Refusal (Decca/Universal). Vergangenen Freitag habe ich mir das Album dann doch mal gekauft. Keine Ahnung, was mich dabei geritten hat. Schon das letzte Morrissey-Album war ja eine Katastrophe. Und dieses hier ist es ebenfalls - fast. Da erstickt jemand an seinen eigenen Musik-, Text- und Image-Klischees, aber so richtig. Alles ist Selbstzitat, aber natürlich ironiefrei und schlecht umgesetzt. Alles wirkt vollkommen uninspiriert. Da ist nichts Frisches oder einfach mal lustvoll Produziertes dabei, nur Langeweile, Abklatsch - und das alles sehr mäßig inszeniert. Man hört allen Beteiligten an, dass Sie eine Art Bürojob erledigen - oder meinetwegen Blowjob, und zwar am gedachten Zuschauer. Da fallen einem Morrisseys eigene Worte ein. Einst war der Mann ja witzig - und hellsichtig:

"Get off the stage
Oh, get off the stage
Because I've given you enough of my time
And the money that wasn't even mine.
Have you seen yourself recently?"

Einen herausragenden Moment gibt es allerdings auf dem Album. Der Song "You Were Good In Your Time" endet mit den Worten:

"An end-of-the ride sigh
your soft smile says:
'Please understand, I must surrender.'
Then you grip with your hand
now so small in mine
are you aware wherever you are
that you have just died?"

Mit dem "died" erstirbt auch schlagartig die geigengeschwängerte Musik und macht französischen Kurzwellendialogen und einer gespenstischen Geräuschkulisse Platz. Da läuft es einem schon mal kalt über den Rücken.

"For whom the bell tolls."

Freitag, 22. Mai 2009

Vlautin, Mitchell, Diaz und der berühmte Dichter aus Düsseldorf

Ich bin im Augenblick zu faul die Leseliste fortzuführen, deshalb nur dieses hier:

Vlautins Northline (Berlin Verlag) habe ich nach 30 oder 40 Seiten aufgegeben. Sozialreportagen im Stile der Siebziger, dazu ein voll bescheuertes Nachwort. Für die Tonne! Die beiliegende CD taugt immerhin als Soundtrack, wenn man total betrunken ist.

Grandios unterhalten haben mich hingegen Der dreizehnte Monat von David Mitchell (Rowohlt Tb.). Adoleszenzroman und so, aber gut gemacht. Auszusetzen wäre an diesem Opus lediglich, dass es um die Hälfte hätte kürzer sein können. Und dass die Musik hier wirklich nur zur Staffage dient. Ach ja, und lieber Rowohlt Verlag: Das Papier ist saumäßig und stinkt!

Gerade lede ich The Brief Wondrous Life of Oscar Wao von Junot Diaz (Faber & Faber), das sich gut anlässt, sprachlich sehr modern ist, ohne dabei zu nerven, und einige originelle inhaltliche Wendungen hat. Auf den Keks geht diese Spanischhuberei. Wo der Meister schon so viele Fußnoten macht, hätte er den spanischen Kram doch auch mal gleich mit übersetzen können!

Noch was? Ach ja, Heinrich Heines Deutschland, ein Wintermärchen (Reclam, Bahnhofsbuchhandlung) habe ich noch einmal gelesen. Bei Wiedervorlage ein eher dürftig zusammengehauenes Opus!

Dienstag, 19. Mai 2009

Abend

Unten am Fluss: Die weiche süddeutsche Luft. Studentinnen und Studenten, die sich im Sprung fotografieren - und Enten, die ihnen dabei fasziniert zukucken. Augenblicke, die einfach sind.

Words of Wisdom (1)

An den Pforten zum Ruhm darf man nicht kleckern!