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Sonntag, 8. Juni 2014

Predigt

Dies ist die Zeit, in der der Geist über uns kommt, liebe Leserinnen und Leser in Netze. Und ich hoffe, das gilt auch irgendwie für die Schwarmintelligenz, die mir doch in letzter Zeit einen etwas heruntergekommenen Eindruck macht. Hier und da habe ich mich gefragt, wenn ich zum Beispiel im Forum eines Artikels bei Spiegel Online las, ob die Schwarmintelligenz tatsächlich so wenig mit dem gesunden VolksempfindenTM einer ebenso grauen wie braunen Vorzeit zu tun hat, wie sie uns weismachen will. Letztendlich wird das Individuelle, das Besondere, das Eigene nivelliert. Die Dinge weden auf eine langweilende Art und Weise immer vorhersehbarer. Und das gilt für die Originalität von Twitter-Beiträgen ebenso wie für die schon erwähnten Kommentare im Netz und die Informationen, die bei Wikipedia erhältlich sind.
Ich weiß, all das war absehbar. Und ich weiß, ich bin nicht der Erste, der darüber schreibt. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Erscheinungsformen dieser Schwarmintelligenz sich immer tiefer in unsere Gesellschaft, in unser Denken hineinfristt.

Hatte ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass der Eignungstest bei der Argentur für Arbeit, zu der man uns damals, als das Ding noch Arbeitsamt hieß, kurz vor dem Abitur schickte, mich irgendwo als Pastor sah?

Dies, liebe Leserinnen und Leser im Netze, wollte ich noch eben kurz angemerkt haben. In diesem Sinne: Schöne Pfinsgten

Sonntag, 23. Dezember 2012

KW 51/2012

So, auf den letzten Drücker schaffe ich es doch noch, ein bisschen was über diese Woche zu schreiben. Für mich war es eine anstrengende Woche. Den Donnerstag und den Freitag habe ich sozusagen nur noch kriechend hinter mich gebracht. Nicht nur, dass bei der Arbeit übermäßig viel zu tun war (inklusive der Organisation eines Betriebsweihnachtsfestes) und dass es seit dem Sommer mit dem dauernden Hin und Her im Job nicht so richtig gut um meine Kraftreserven steht. Auch außerhalb der Arbeit hatte ich alle Hände voll zu tun: Der Haushalt, der immer angenervt kommt, wenn man ihn nicht gebrauchen kann. Einkäufe für die Weihnachtsfeier, Weihnachtsgeschenke, und all das nach 20 oder 22 Uhr, wenn ich aus der Arbeit kam. Eine Herausforderung, die z.T. nur durch Netzeinkäufe zu bestehen war. Netzteinkäufe klingt gut. Das klingt ein bisschen nach den Einkäufen, die meine Oma tätigte. Die kaufte zwar nicht ein, sondern ging "einholen", aber das tat sie nicht selten mit einem Einkaufsnetz. Sie war sozusagen eine Pionierin des Netzeinkaufs. Amazon wäre ihr keinesfalls fremd gewesen. Schön ist, dass es seit Freitag wieder aufwärts geht mit der Tageslänge. Langsam zwar, aber dafür stetig, gelangt der Nodern unseres Planeten wieder auf die Sonnenseite. Schön warm ist es ja jetzt schon. Die wärmste Weihnacht seit 1977, hörte ich heute morgen im Radio. Aber da hatten sie vorher ja auch schon den heißen Herbst gehabt. Genug gekalauert. Ich werde mich bemühen, mich ein bisschen zu erholen über die Feiertage. Mal sehen, ob das klappt. Der geneigten Leserschaft wünsche ich frohe Weihnachten. Feiert schön und lasst euch nicht stressen!

Donnerstag, 7. Januar 2010

Fünf Jahre in der schönen neuen Welt

Heute knallen hier die Korken. Vor fünf Jahren gab es im Vorgängerblog, dem "Stubenhocker", den ersten Eintrag. Das war auf Blog-it, eine Plattform, die schon längst im Orkus der digitalen Geschichte untergangen ist (und mit ihr einige Dutzend Einträge, die ich nie gesichert hatte). Dieser erste Eintrag war mein Eintritt in eine Welt, die mich gleichzeitig faszinierte und abstieß. Seelenstriptease und bodenlose Dummheit auf der einen Seite, nicht selten garniert mit billigen Belanglosigkeiten. Aber auf der andreen Seite gab es auch gute Blogs, gut geschriebene vor allem. Die ersten, die ich aus diesem Bereich fand, waren das hermetische Café und die Vorspeisenplatte, bis heute Blogs, die ein gewisses Maß an schriftstellerischer Qualität nie unterschreiten.

Bald schon hatte ich aber erst einmal genug - und zog dann doch um zu blogger.de, einer gut und liebevoll gemachten Plattform eines netten Menschen, der eine illustre Bloggerschar um sich versammelt hat. Dort öffnete der Stubenhocker sein neues Domizil.

Unterdessen schraubten wechselnde deutsche Regierungen immer weiter daran herum, die Freiheit des Wortes im Internet einzuschränken, und so schaute ich mich nach einer Weile nach einer Bleibe um, die außerhalb der Reichweite dieser verquasten Gesetze lag. Dass ich damit beim Quasi-Monopolisten Google landete, fand ich nichts so besorgniserregend. Zumal ich mich ohnehin einmal mehr aus der Welt des Bloggens verabschieden wollte.

Und so richtig hineingekommen bin ich denn auch nie. Regelmäßiges Bloggen ist mir zu anstrengend, zu zeitraubend, und es ist, wie ich ziemlich schnell festgestellt habe, nicht meine Form des Schreibens. Trotzdem genieße ich es, ab und an Fotos von meinem Mobiltelefon aushochzuladen oder vom Bus aus mit ebenjenem Gerät einen kurzen Eintrag hier abzuliefern. Im ÖNVP verpasst man dabei ja nicht allzu viel, es sei denn, die Frau meiner Träume setzt sich gerade mir gegenüber, und dann kann ich das mobile Telefon ja immer noch in die Tasche stecken. Oder ihre Nummer einspeichern. Außerdem ist mein Blog eine virtuelle Heimat, wo man sich mit anderen in der Welt verstreuten "friends and lovers" treffen kann. Klar, alles nur virtuell, aber doch so eine Art Heimat.

Wollen wir mal sehen, ob diese Heimat auch die nächsten fünf Jahre übersteht ...

Donnerstag, 18. September 2008

Woher ich komme und wer ich bin

Zwei interessante Möglichkeiten um zu sehen, wo der Nachname und der Vorname am häufigsten auftaucht. Bei mir hätte ich das auch vorher wissen können!

(via croco und Kaltmamsell)