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Samstag, 2. März 2019
Luton to Lisbon (Fischer Z Cover)
Das hatte sich irgendwie in meinem Kopf festgesetzt, emporgestiegen aus ganz alten Erinnerungsschichte ...
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The Laughing Man
Donnerstag, 30. Juni 2016
Schuld und Sühne bzw. 50 Schattierungen grau
Dass Großbritannien aus der EU austreten möchte,
ist, wie an anderer Stelle bereits dargelegt, schlimm genug. Was jetzt die Gegenseite
macht, das Zeigen der Waffen, alles oder nichts, lieb mich oder hass mich, ist
allerdings nicht wesentlich vernünftiger. Es ist offensichtlich, dass es in Europa
unterschiedliche Vorstellungen davon gibt, wie eng man zusammenstehen möchte.
Und es gibt viele, die es lieber eine Nummer kleiner hätten als die Vereinigten
Staaten vor Europa, die am Ende bei der EU herauskommen sollen, wie es ja
vertraglich festgelegt ist.
Wieso also nicht ein Europa der zwei
Geschwindigkeiten, wie es das in Konzepten ja schon lange gibt? Ein erweitertes
Europa, das lediglich aus einer Freihandelszone besteht. Und fertig. Und dann
ein engeres Europa, das eine weitergehende Einigung anstrebt. Dieses engere
Europa könnte und würde allein durch seinen Erfolg überzeugen. Es würde andere Länder
anziehen. Es müsste allerdings auch durch seinen Erfolg überzeugen - nur dadurch. Und das
wäre doch eine gute Chance für die EU. Wer also raus will, sollte raus dürfen.
Aber er sollte im erweiterten Kreis bleiben dürfen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß; es gibt auch mindestens 50 Schattierungen grau!
Freitag, 24. Juni 2016
England for the English?
Den Sesselfurzern aus Brüssel mal so richtig eins auf die Finger geben: Geschenkt! Den großmäuligen deutschen und französischen Politikern mal so richtig zeigen, wo der Hammer hängt: Na klar!
Was die britische Entscheidung, die Europäische Union verlassen zu wollen, aber wirklich verursacht, wird vielen derjenigen, die für den Austritt Großbritanniens gestimmt haben, nicht klar gewesen sein: Auf lange Sicht haben sie sich von der europäischen Nachkriegsordnung, die die Engländer entscheident mitgestaltet haben, verabschiedet.
Diese europäische Nachkriegsordnung hat uns für die lange Zeit von 71 Jahren in Kerneuropa Frieden garantiert. In guten Zeiten. Und in schwierigen Zeiten. Die EU hat die Wahnsinns-Aufgabe erledigt, die mitteleuropäischen Staaten nach dem Zusamenbruch des Warschauer Pakts aufzufangen und und ihnen eine Perspektive zu geben. Und all das, ohne dafür nur ein einziges Menschenleben opfern zu müssen.*
Mit dem Ergebnis des Referendums in England ist diese Ordnung nun in Frage gestellt. Das gemeinsame Haus Europas wird nun wieder in Dienstboten- und Herrenetagen unterteilt.
Natürlich werden wir nicht alle morgen in alte Muster zurückfallen. Aber diese Entscheidung könnte einen Umbruch bedeuten, den wir alle in Europa noch bitter bereuen werden.
Was immer gesiegt hat auf der großartigen Insel vor dem europäischen Festland: Die Vernunft war es, so fürchte ich, nicht.
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